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Wegmüssen
der„ Ausstellungsstreẞ" bedrohliche Formen annahm. Vielen Dank dafür an KlausBeitl, Olaf Bockhorn, Wolfgang Brückner, Eva Kausel, Gertraud Liesenfeld, Micha-el Martischnig, Barbara Mersich, Friedrich Polleroẞ, Maria Teschler- Nicola.
Zuletzt gebührt ein herzlicher Dank natürlich auch all jenen Stellen, die die be-trächtlichen Kosten der Ausstellung und Begleitveröffentlichung tragen, das Öster-reichische Museum für Volkskunde, das Bundesministerium für Wissenschaft undForschung, das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung und das StiftZwettl, dessen Abt Prälat Bertrand Baumann auch sonst das Werden der Ausstellungmit großem Wohlwollen begleitete.
Die vorliegende Untersuchung über die Entsiedlung des Raumes Döllersheim er-hebt keineswegs den Anspruch, die verschiedenen Facetten des vielschichtigen The-menkomplexes vollständig zu beleuchten. Das Schwergewicht des Erkenntniszielessollte auf den volkskundlichen Aspekten liegen, auf dem alten Leben in den überlie-ferten Ordnungen der Waldviertler Volkskultur, auf der abrupten Zerstörung dieserOrdnung durch die politischen Ereignisse des Jahres 1938 und auf dem Ringen umeine Bewältigung dieses Schicksals. Habent sua fata libelli- auch Bücher haben ihreSchicksale; sie liegen in der Hand der Leser, seien es Aussiedler, Volkskundler oderBesucher dieser Ausstellung.
Wien, Ostern 1988
Margot Schindler