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entbrennet und zu ihr also sprach:„ Ich will Dich absolvieren, wannDu es nach Ostern mit mir tun willst." Das Mägdlein bejahets undantwortet:„ Gegeben ist Euch alle Macht zu binden und zu lösen, sogeschehe denn Euer Wille." Der Pfaff entließ sie absolvieret, aber eh,denn ein Jahr vergangen war, war sie von ihm schwanger wordenund schenket ihm ein Knäblein.
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172. Von eim andern.
Is der Pfarrer von Jettingen an der Mindel angesichts der Gemeindeein geschlossene Ehe einsegnen und schon die beiden Teile auf dasSakrament befragen wollt, fraget er den Mann also:„ Konrad, wieheißest Du?" Antwortet Konrad unter dem Gelächter aller, so dabeiwaren:„, Wie Du sagst, hast denn selbst mein Namen genennet."
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173. Von eim andern.
Ulm war ein unwissend Priester, der verstunde nicht, die vorge-
ihrer statt acht oder neun Psalmen der Reihe nach. Ein ander sagetan des Psalms statt, den er nicht funnt finden, das Vater unser. Einander in Tübingen, als er in diesem Jahr, das ist MDXIII, am Tagedes heiligen Martini das Evangelium las, und geschrieben stunde:Lectio evangelij secundum Mar., das ist: Lesung des Evangeliumsnach Markus, las er: Lectio evangelij secundum Martinum, das ist:Lesung des Evangeliums nach Martinus. Ein ander las in der MettenArchismagogus statt Archisynagogus.
174. Von eim andern.
in Pfaff sollt ein andern absolvieren, der viel Kinder hått, der-halben ihm sein Hausstand ärmlich und elend war; dem saget er:,, Du sollst diese vorgeschrieben Buße empfangen, daß Du in allenDeinen Tagen, in denen Du auf dieser Erden streitest, im SchweißeDeines Angesichts essest das Brot des Schmerzes und im Tale derTränen trinkest von dem Bache am Wege, bis daß Du in aller Trübsalund Angst das Leben mit dem Tode vertauschest."
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