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dieweil Du, dessen Eigen sie waren, sie nicht hast behalten können?"Derselbe pfleget auch zu sagen, er wår allenthalben ein Hofmann,dann man fåhe ihn lieber im Hof, denn im Haus. Weiter saget er,er wår viel reicher, denn sein Vater; sein Vater hätt wohl fünfzigGülden verzinst, die hätt er all abgelöst, wollet damit bezeigen, erhått abgehaust und sein väterlich Gut verschlemmt und verpraßt.Derselb ward einmal von einer Bäuerin gebeten, er sollt ihr einkranke Kuh heilen; gab er der Bäuerin ein Brieflein, stellet sich, alsob er darein etliche Zeichen hätt gemalet, befahls der Kuh um denHals zu hängen, nahm dafür sieben Pfennig und flohe davon. DasWeib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib hielt sich für gefaßt, wars auch, dann ihr Kuh nicht gesundward, gab endlich das Brieflein eim Priester zu lesen; da stunde darin:Ißt Du, so geniest Du,
Ißt Du nit, so geniest Du nit;Sieben Pfennig ist mein Gewinn,Blas mir in Ars, ich fahr dahin.
124. Von eim ungeschickten Pfaffen.
in Priester in Augsburg, der in der Predigt dem Volk viel Fabel-werk, Narretei, Aberglauben und eitel Ding als wahrhaftige Gesschicht erzählet hått, ward gefraget, in was Büchern oder Lehrerner solches gelesen hått; antwortet er, gelesen hätt ers nirgends, abergar oft von seiner lieben, schon nicht mehr lebenden Mutter gehört,die ein ehrlichs und wahrhaftig Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib gewesen wär und bei allenLeuten für ein solches golten hátt.
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125. Von einem Versmacher, der gräzisfieret.
or Zeiten hått ich ein Gesellen, so sonst nicht ungelehrt war, beimReimen aber ohn Anmut und Lieblichkeit. Als wir nun neulichetliche seiner Vers gelesen hätten, deren Anfang für schwulstiger er-fennet ward, denn die Gedicht Antimachi, deren End aber auf einlächerlich Maus hinauslief, dabei auch Prisciano schwer Unbill geschahe,
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