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verkaufen, zuerst in ein Kirchen gangen. Weil nun der Zeit die heiligHandlung geschahe, trat auch sie mit der Gans zum Altar, das Sakra-ment zu empfangen. Da sie aber unvorsichtig war, erwischet ihrs dieGans und verschlingets; weinend klaget sies dem Priester, und der saget:,, Weine nicht; ich will Dir"( auf daß ich mit ihnen red) ,, ein andernHerrgott geben."
102. Von Laurentio Valla und einem Minoritenmonch.
Mie
ie der trefflich gelehrte Mann und Erneuerer der lateinischenSprach Laurentius Valla auf ein Zeit zu Neapel in der Mino-ritenkirche hin und widerging, sahe er St. Franciscum gemalet mitvier Doktoren. Da fordert er einen der Klosterbrüder zu ihm undsaget:„, Wie geht es zu, daß Euers Ordens Herr und Stifter Fran-ciscus unter vier Doktoren gesetzt wird, wo es doch heißt, er sei ein Laie ge-wesen und ganz unwissend?" Antwortet der Mönch mit Unwillen:„ Im Gegenteil, er ist der größte unter den Doktoren." Drauf Lauren-tius:„, Wie kann er der größte sein, dieweil er alle Zeit ist geachtetworden für einen der Mindern ¹)?"- Diese Histori hab ich oft er.zählen hören von Johannes Nauclerus aus Tübingen, der ein Zierund Schmuck des Kollegs und des Gymnasiums und endlich der ganzenStadt gewesen ist und ein Vorbild aller Ehrlichkeit und Frömmigkeit.
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103. Mit was Tieren der Menschen Alter verglichen wird.
o vergleicht man die Alter des Lebens des Menschen den Tieren:Mit zehn Jahren gleicht er dem Kit, mit zwanzig dem Kalbe,Dreißigjährig dem Stier, mit vierzig sogar einem Löwen,Fuchses Schlauheit bringt mit sich die fünfzigste Wende,Sechzigjährig ähnelt der Mensch dem Hunde, zum WolfeWird er nach weitern zehn Jahren, im achtzigsten Winter zur Katze,Ähnlich dem Esel wird der Mensch im neunzigsten Jahre,Hundertjährig als Gans verläßt er endlich das Leben.
1) ordo minorum
der Orden der mindern Brüder oder der Minoriten.
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