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Heinrich Bebels Schwänke. zum l. Male in vollst. Übertr. hrsg. von Albert Wesselski
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in seiner Heimat pflegten, ein unzüchtigs Leben zu führen. Die andernwurden darob verdrüssig und wolltens ihm verwehren, das Dirnleinzu füttern; saget er: Ich sollt Euer Prior sein und dürft nicht beider Mezzen liegen? Das soll nicht so sein." Zoge davon und nahm einschön Stück Geld mit ihm.

64. Warum die bessern Pfründen verliehen werden den

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Ungelehrten.

16 einer neulich bei einer Zecherei klagt hátt, daß die feistern Pfründenden. Ungelehrten verliehen würden, und die Gelehrten kein Ortfånden, antwortet ein ander nicht unfüglich: Werden doch auch denschlechtern und kleinen Eseln aufgelegt die großen Bürden, und sißendie geringsten Büblein auf die großen Gaul, auf daß die Gaul nicht vonden größern gedruckt werden."

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65. Von eim Kaufmann.

ollt einer zu Frankfurt Eisen kaufen. Der saget zu dem, so esverkaufet, er war niemand nichts schuldig, hätt auch nie nichtskauft, denn nur mit barem Geld; diesmal aber begehrete er, daßer ihm wollt das Eisen auf ein bestimmten Tag verkaufen. Da ant-wortet der Kaufmann: Ich gib Dir nichts ohne bar Geld, derhalben,daß Du entweder niemand funden hast, der Dir borgt hått, danndie Kaufleut nicht allzeit Geld haben, oder daß Du bisher nie nichtskauft hast, oder daß Du so reich bist und keines Ziels nicht bedarfst;darum will ich Dir nicht warten."

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66. Von eim gelehrten Mann.

ir ist ein gelehrter Mann gar wohl bekannt gewesen, von dem mehrGeschichten zu schreiben wären, denn von einem andern. Hat erdenn unter andern vielen und unglaublichen Taten mit wunderbaremVerstand ein Huren, die vor Zeiten war ein Klosterfrau gewesen, heimlich

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