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allweg ab, besorget, daß er desto eher sterben müßt. Als das seinSchwester vermerket, sprach sie, seine Meinung wår eitel und falsch,dann Gott könnt den Menschen, er war in welchem Ort und Stand,leichtlich finden. Überredet ihn zuletzt, daß er saget, er wollte beichten.Derhalben erfreuet, ging die Schwester eilends nach dem Pfarrer, daßer ohn Verzug wollt kommen und den Bruder versehn. In der Weil,da der Pfarrer auf dem Weg war, verbarge sich der Kranke unter einBüschel Stroh, also daß ihn niemand konnt finden. Wie nun derPfarrer wieder hinweggangen, sprang der Kranke hervor, strafet seineSchwester der Lügen und sprach:„ Ho ho he, Du hast gesagt, Gottkönne einen allenthalben finden; ich bin nur unter einem BüschleinStroh gelegen, und er hat mich samt dem Pfarrer und andern Leutennicht können finden."
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58. Von einem Abt.
Abt saget, wie auf ein Zeit war der Kellermeister gestorben, zuseinen Brüdern:„ Wen soll ich jeßund auserwählen zu diesemAmt aus diesem Haufen Narren?" Antwortet einer aus der Herden:,, Haben wir denn nicht vorhin aus diesen Narren auch einen Abtgefunden?" Gab zu verstehn, auch der Abt wår ein Narr.
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59. Von einem Gehenkten.
Basel war ein Kesselschmied erhenkt worden. Nun begabs sich,
ziehen wollt und in der finstern Nacht heftig eilet; als er nun unterdem Laufen fürchtet, daß die Stadttore noch geschlossen wären, setzeter sich nicht weit vom Galgen unter ein Baum, ein wenig zu ruhen.Bald danach kamen andere, die wie er zum Markt eileten; die sahennach dem Galgen, und schrien dem Gehenkten, den sie gekennet hätten,zu, wann er wollt, so sollt er mit ihnen auf den Markt ziehen.Wie aber der, so, wie ich vermeldt hab, unter dem Baum rastet,dieses höret, erwachet er und rief ihnen zu:„ Verziehet, lieben Gesellen,ich will gleich kommen." Die aber meineten, der am Galgen hätte
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