ten,
viel
hátt
fzu
rum= in.
dasman
Aus
er
Birtſich
- zuicht
em
ort
uf
Sen
ern
ge
us,
in
den Taufstein. Da saget der Bauer, der das durch ein Rißlein in derKirchtür sahe, zu ihm:„ In dem Taufstein laß der Teufel seine Kindertaufen, ich tus nicht", und trug sein Kind ungetauft wieder heim.
&
34. Von eim Bauern.
in Bauer, der in einem Spiel den Gekreuzigten sollt darstellen,ward von den Juden übel geschlagen. Da warf er das Kreuzvon ihm und saget:„ Der Teufel soll da der Herrgott sein, ich willsnimmer sein."- Auf ein Zeit ward ein Beck Christus, und wie ihn dieJuden schalten mit schmählichen Worten, litt ers geduldig; da sageteiner zu ihm:„ Mehldieb!" Antwortet der Beck:„ Schweig, oder ichschlag Dich mit dem Kreuz zur Erden." Dann die Wahrheit leidtkein Scherz, und wer sich der Wahrheit bewußt ist, läßt nicht gernmit ihm scherzen.
35. Von dem Narren des Herzogs von Österreich und vonden Schweizern.
A
is Herzog Leopold von Österreich, der nachmals von den Schweizernerschlagen ward, in dem Städtlein Stockach, das zu unserer Zeit,wiewohl es schlecht bewahret ist, doch allem Sturm der Schweizer stand-gehalten hat, mit seinen Hauptleuten und Vornehmsten hått Rat ge-halten über das Einbrechen in der Feinde Land, fraget er auch seinNarren, der ihm viel Weil vertrieb:„ Wie gefällt Dir unser Handel?"„ Übel," antwortet der Narr, dann Ihr betrachtet allesamt nur denEingang, aber keiner den Ausgang." Und des Narren Wort warenfürwahr ein prophetische Red; die Schweizer aber haben darnach vielnärrischer gehandelt mit dem Erschlagenen. Dann wie er bei ihnenbegraben war in dem Fraunkloster Königsfeld, ließen sie immer, wannsich der Tag jähret, einen Priestes also dem Volk predigen:„ Bittetum Gottes willen für Herzog Leopolden von Österreich, der von denSeinen und von des Seinen wegen in seinem väterlichen Erb ist totgeschlagen worden", damit sie ihre Schand und ungerechte Tat deutlich
2*
19