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Heinrich Bebels Schwänke. zum l. Male in vollst. Übertr. hrsg. von Albert Wesselski
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die Gnade, sange sie mit lieblicher Stimme: Großer Gott, wir lobenDich." Die Dritte aber sange: Der Gerechte wird sich erfreuen imHerrn", und die Vierte: Alle sollen wir uns freuen." Des MeßnersKräfte aber waren erschöpfet und vernichtet, er brach zur Tür hinausund heulet grausam: Mir aber ists zuviel." Doch die Schwesternschrien und riefen ihn zurück: Wer wird uns nun der Gnaden teil-haftig machen?"

28. Ein Schwank des Herrn Jörgen, Abts zu Zwiefalten.

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in Priester hått seinen Bauern alle Gebet und Bittgång wider-raten, die man, jedoch ohne daß sie die Kirche angeordnet hått,gewohnt ist zu halten herum um die Acker, wann sie schon Fruchttragen. Als aber im selbigen Jahr ein Hagel eingefallen war, sagetder Priester im andern Jahr wieder, es war nicht sein Rat, daß manden Bittgang sollt halten, auch wäre der Hagel nicht derhalb gefallen,sondern er wår eher ein Werf Gottes und der Natur gewesen, undsprach: Wir wollen Gott vertrauen." Stund ein Bauer auf undsaget: Wir wollen Gott nicht vertrauen, sondern wollen den Bittgangtun." Antwortet darauf der einfältig Meßner, auf daß er den Priesterstillete: Lassets doch gehn, als es gehn will."

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29. Von eim gefälschten Wein.

ch zedhet in Zwiefalten mit Johannes Bittel. Als ihm der WirtMartin hátt aufgesezt ein unehrlichen und allzugemengeten Wein,saget er ihm: Scheid mir den Wein und das Wasser und seß mirjedes besonders auf"; gabe damit zu verstehn, daß der Wein zu sehrgefälscht war. Auch antwortet er dem Wirt, der saget, es war einRheinwein: Du sagst recht, dann er ist im Rhein gewaschen, auchwohl durch den Rhein geschwommen"; zeiget damit an, der Wein wärgar zu sehr verdünnet.

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30. Wiederum von dem.

átt einer in eim Wirtshaus von dem Töchterlein ein Wasser be=gehret, auf daß ers in den Wein mengete, um ihm sein Kraft zu

Bebels Schwänke, Bd. II

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