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Ihr eine Predigt wollt halten,( die Ihr gemeinhin selber eine Collationnennet, wie Ihr sie auch nicht aus Euer eigenen Kunst aufseßet, sondernaus den Büchern und der Arbeit Vieler gar wenig zierlich, vielmehrgar grob zusammentraget) mit allen Kräften Euers Verstands und mitallem Vorhaben bemühet, daß Ihr wohlredig geacht werdet, und daß manvon Euch sage, wie Ihr so wohl und zierlich geredt habt, so daß sich aufEuch reimt der Spruch des Martyrers Cypriani: Öffentlich seid IhrAnklåger, heimlich aber Angeklagte, Euere Richter gleicher Weis als auchMissetåter; innerlich verdammt Ihr, was Ihr äußerlich selber tut. Esist aber gut so, Ihr könnet nicht wohl reden, dieweil Ihrs nie gelernethabt, bleibt Euch also kein Hoffnung."
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24. Von einem Doktor.
it dem Pfalzgrafen am Rhein war ein Doktor ausgeritten aufdie Jagd, ein Mann, auf den der Fürst sonder acht hätt; da nunder Fürst sahe, daß er kein Sporen hátt, saget er:„ Herr Doktor, wosind Euer Sporen?" Wie der Doktor gewahr ward, daß er ihrermangelte, sprach er:„ Ich hab glaubt, Herr, mein Diener hab mirsangetan."
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25. Von einer großen Lügen.
er Nagelschmied, dessen wir oben als eines Lügenschmieds Mel-dung getan haben, erzählet, wie er einmal zu Kriegszeiten denSeinigen hätte nachzueilen vermeint und reitend gar vors Tor einsStadtleins kommen wår; und als er håtte hineinwollen, hätte manden Schutzgatter auf ihn herab lassen fallen und ihm damit seinen Gaulhinterm Sattel abgeschlagen. Er aber wår mit dem halben Teil desRoß bis auf den Markt des Städtleins hinfürgesprenget und hätt ihrernicht wenig erwürget; als er aber vor der großen Wengen Feinde endlichhått weichen wollen, wår sein Pferd unter ihm gestürzt und er wåralso gefangen worden.
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