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16. Ein Márlein Brassicani.
ar ein Schuhmacher, der hätt ein Argwohn gefaßt wider seinWeib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib, als ob sie ein Buhlerin wäre; nun rüstet er sich allerDing, als wollt er auf ein Jahrmarkt ziehen und band alle Schuhund Bauernstiefel zu einem Bündel, wie mans zu tun pflegt. Als eraber hinaus war kommen nicht weit vom Dorf bei einem Kirchlein,warf er das Bündel vom Rücken, löset es auf und behielt die Schuhsicherlich in das Kirchlein hinein; das Tuch, darin er die Schuh ge-tragen hátt, füllet er voll mit Steinen und schliche sich heimlich in seinHaus hinein. Weil aber das Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib vermeinet hått, der Mann wärhinweg, beriefe sie zu ihr den Pfaffen, auf daß sie nicht allein daheimmüßte große Furcht tragen. Wie der Pfaff, der noch ein wenig ver-zogen hátt, endlich zum Haus hineintrat und den Fuß auf den erstenStaffel der Stiegen seßet, lief ihm das Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib entgegen bis zum oberstenStaffel und schalt ihn, warum er so spát káme. Antwortet der Pfaff,er hått müssen Gersten såen. Da hob sie das Gewand auf bis aufden Nabel und saget, auf daß sie ihm ein reichliche Ernte wünschete:„ WolleGott, daß Euch in dem Acker nicht weniger Gerstenkörner wachsen,denn da seind der Hårlein an meiner Rizen, wie Ihrs dann sehet."Dagegen zog er unten auf der Stiegen sein langen Gesellen bloßhervor, und antwortet:„ Nicht kleiner Ähren soll er darinnen lassenaufwachsen, denn da ist dieser mein Stengel, den du auch siehest."Wie solches der Mann, so unter den katten verborgen lage, gehörthátt, erwischet er seiner Stein etliche und warf damit unter sie herab.,, Nicht geringer denn diese meine Stein sei der Hagel," schrie er,,, mit dem Gott Dein Acker wolle verwüsten und verderben!"
17. Von eines Einfältigen Beichte.
eulich beichtet ein einfältiger Mensch also:„ Ich gib mich schuldig
Stund." Sprach der Pfaff:„ Bist Du dann so alt, lieber Sohn?"Antwortet der Bauer:„ Ja, dann ich hab auch ein Bruder, der istdreier Jahr älter denn ich."
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