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Brauch." Desgleichen mit den Schielenden:„ Der ist ein Fremdling,dann er sieht nicht als die andern." Ist auch jetzt ein gemeinesSprichwort, wann sie einen schmähen wollen, daß sie sagen:„ Der istein hinkender Schneider." Oder wann einer meint, man verachte ihn,so sagt er:„ Meinst Du, ich sei ein hinkender Schneider?"
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10. Von einem hoffårtigen Jüngling.
in ehrgeiziger Jüngling war mit seinem Knecht übereinskommen,daß dieser, von welcherlei Sachen er bei seiner Buhlschaft redenwürde, allweg alles sollte vergrößern und herausstreichen. Wie er nunbei seinem Mägdlein war und von seinem Einkommen saget, machetsder Knecht allzeit dreimal so groß. Als er aber auf ein Zeit wiederzu ihr kam, und sie sprach:„ Es dünket mich, mein Herzlieb, Du seistein wenig krank; das zeigt mir Dein veränderte und ungewöhnlicheFarb an", saget er, er war nur ein wenig bleich und nur ganz leichtunwohl; darauf der Knecht:„ Du bist billig über die Maßen bleich,hastu doch ein tägliche und unheilsame Krankheit an Dir." Das.hått der Junker für übel und strafet den Knecht, da er mit ihm alleinwar, auf das allerheftigst, daß er von ihm solches vor seiner Buhl-schaft sagete. Antwortet ihm der Knecht:„ Ich hab gemeint, es mußtalso geschehn, daß ich alles, was Du redest, noch reichlicher dartátund fester bestätigete."
11. Von einem, den der Blizz erschrecket hat.
Saß einer im Bad in einer Kuſen, da fing es an heftig zu donnern,
und er saget:„, Ihr Blige, was macht Ihr für ein Unruh!Fahrt mir in den Hintern!" Wie er diese Wort kaum hått ausgeredt,schlug ein Strahl grad neben ihm nieder, tåt ihm aber doch kein Leid,grad daß er ihn hart erschrecket. Da saget er:„ Das geh Dir übelaus, o Gott! Wie kannst Du so gar kein Scherz verstehn, dann ichsim Schimpf geredt hab und nicht im Ernst!"