Druckschrift 
Heinrich Bebels Schwänke. zum l. Male in vollst. Übertr. hrsg. von Albert Wesselski
Entstehung
Seite
167
Einzelbild herunterladen
 

II. BUCH.

1. De Jurisconsultis Philesius.

Ü.: 1558, Bl. Gvja; 1589, Bl. 79b; 1606, S. 156.

Z. 3: und wie sich das Zünglein an der Wagen...

Vgl. Schimpff vnnd Ernst, 1545, Bl. 69b= Schertz mit der Warheyt, Francia,

1550, Bl. 68a, 1563, Bl. 72a:

Ein wagenzung, vnnd eins bösen Fürsprechen oder Richters zungen,haben gleiche art, an welch ort man am meysten hinlegt oder gibt,da neygen sie sich am meysten zu.

Philesius, mit seinem bürgerlichen Namen Matthias Ringmann, wurde1482, wahrscheinlich in Schlettstadt geboren. 1498 war er Schüler Wim-pfelings in Heidelberg; später begab er sich nach Paris, wo er seineStudien fortsetzte. 1503 kam er nach Strassburg, wo er sich hauptsächlichmit Korrekturarbeiten beschäftigte, bis er an die klösterliche Lehranstaltvon Colmar berufen wurde. 1504 kehrte er nach Strassburg zurück underöffnete selbst eine Schule. 1505 reiste er nach Italien, um für seinenFreund Thomas Wolf ein Manuskript Johann Franciscus Picos da Miran-dola ¹) abzuholen. Er starb noch nicht dreissigjährig 1511.

Über ihn und seine Schriften handelt Schmidt, Histoire littéraire del'Alsace, Paris, 1879, II, S. 87 ff. und 398 ff.

2. De principe contra sua decreta deierante.

Gillhofer& Rawobbyatel 190 8991200,884

Ü.: 1558, Bl. Gvjb; 1589, Bl. 80a; 1606, S. 157; Domenichi, S. 257. 1562,207Jac. de Vitry, 220, S. 91; Etienne de Bourbon, 377, S. 333:Cum in diocesi Bisumptina, in qua assueti solebant essehomines jurare et Deum negare vel agnegare, summo diluculo

1) Nicht zu verwechseln mit seinem berühmten Oheim.

De

mach. Vitry JanelasBernardius, excup.

Schabet, Caesarisin 687.

13*

167