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126. Vom Agelmichel.
Rn Kirchen, einem Flecken vom württembergischen Besiß, wolltenetliche Schüler aus den Löchern des Kirchturms Azeljungen aus-nehmen. Nun hätten sie einen, der hieß Michel, an eim Seil vomSims des Turms herablassen, daß er die Nester ausleerete; als ihnaber sein Gesellen vor zu großer Schweren und Gewicht des Körperswegen nimmer erhalten kunnten, fiel er zur Erden. Und wann ernicht mit gutem Glück war auf ein großen Sandhausen troffen, sowár er zu Stücken gefallen, so hoch war sein Fall. Als aber dieandern Schüler alle hart erschrocken waren, sprang er ohne Schadenaus dem Sandhaufen und saget: Beim lebendigen Gott, Euer keinemwill ich nicht das kleinste Aßlein geben"; dann er hätt ihrer doch vordem Fall etliche ausgenommen. Daher ist er bis in sein Tod Agel-michel genennet worden.
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127. Von einem Edelmann.
in Edelmann, der sein Studium, das er unterbrochen hátt, in Wienwieder aufnahm und sich Tag und Nacht ob der Grammatik be-kümmerte, konnt doch nicht zu kein End kommen. Wie er einmal mitgroßer Müh das Geschlecht der Wörter auf a lernet, saget er zuseinem Gesellen, der mir wohlbekannt ist:„ Wahrlich, ich wollt vielSchulden gemacht haben, auf daß alle Wörter auf a weiblichen Geschlechtsmåren."
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128. Ein wahre Geschicht von dem Bauern Held.
dem Gebirg unser schwäbischen Alb war nicht weit von demFlecken Justingen ein Bauer, mit seinem Zunamen Held geheißen,ein ziemlich reicher, aber nicht gar wißiger Mann. Den zu betrügenhätten zween bettelnde Schüler, die, wie oben gemeldt, von den Unserngemein fahrende Schüler genennet werden, solche Listigkeit gebraucht.Einer kame bei der Nacht zu ihm, bracht ihm ein Fläschchen vollguten Weins und bate freundlich, er sollt ihn über Nacht beherbergen.
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