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ich habe auf Deinen Befehl tan; dann Du hast mich allezeit gelehret,ich soll Umgang und Gesellschaft halten mit frommen und geistlichenLeuten. Und Du sagtest das in den Worten des Psalms: Mit demHeiligen wirst Du heilig sein. Ich hab nun Deinem Geheiß gefolgetund bin also ein tapferer und heiliger Mann worden."
FF
59. Von dem Aberglauben der Bauern.
st ein alter Wahn und Aberglauben der Bauern, daß einem, demdes Morgens ein Has über den Weg lauft, desselbigen Tags einFährlichkeit zustoße. Wie solches einmal einem Bauern, der mit seimKnecht, Rossen und Karren in den Wald um Holz gefahren war,zustunde, führet er die Rosse wieder heim. Als der Bauer am andernTag wieder hinausging als den Tag vorher, sahe der Knecht einenWolf vor dem Wald und zeigets dem Herrn an; der saget darüber:Das ist ein Glück und ein gut Anzeichen"( wie dann auch Pliniusbezeugt). Wie danach die Roß hin und her und ohne Hüter auf derWeid gingen, kame der Wolf, warf eins von ihnen nieder und riß ihmden Leib auf von wegen Fressens. Wie das der Knecht ersahe, rief ereilends den Herrn, saget, das Glück wår im Rosse, weil der Wolf seinKopf in des Roß Bauch stecken hátt. Als aber der Bauer das sahund innen ward, daß er mit dem falschen Anzeichen betrogen wår, ister in jedermanns Mund kommen und hat Schaden und Spott mit-einander müssen leiden, wie man in eim alten Sprichwort sagt.
60. Von einem, der ein Fürzlein hátt gelassen.
[ ls ein Bürger von Rottweil vor Herzog Siegmund von Österreich
Hintern wendet und so, daß es alle Leut höreten, saget:„ Wann Ihrreden wollt, so bedarf es wohl meiner Red nicht." Fuhr unverzagt inseiner Red fort, was dem Fürsten, der dann ein kurzweiliger Mannwar, also gefiele, daß er den Menschen aufs allerehrlichst halten ließ.
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