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solches Amt gestellter Mann, daß ihm nur Sachen gemeines Nuzzesangingen, deren es doch in dem Dörflein gar wenig und selten gibt.
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31. Von eim andern.
in ander Bürgermeister eines schlechten Städtleins, darin kaumfünfzig Häuser waren, verkaufet zu Eßlingen Leinwand; wie derKäufer fraget, wo er daheim wår, auf daß er mehr könnte von ihmkaufen, benennet er sein Dorf und Burg und saget:„ Wann Du hineinkommst in unser Stadt und weit, weit bist gangen, so frag, wo desBürgermeisters Haus sei, da werden sie Dir zeigen ein großes, hohesHaus, und dort wirstu mich finden." Nennets ein großes, hohesHaus, so er vielmehr hätt sollen sagen ein Hüttlein oder ein Hirten-häuslein.
32. Von einem Bauern, der nicht die Auferstehung glauben wollt.
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inem Pfaffen beichtet ein Bauer, der die Urstånd für unmöglichverleugnet und so mit dem Pfaffen in großen Zank kam. Alser doch bei Verlierung der ewigen Seligkeit dahin getrieben ward,daß ers glaubete, saget er:„ So ich gezwungen werde zu glauben, sowill ichs glauben; aber, verehrlicher Vater, Ihr werdet sehn, es wirdnichts draus aus der Sach."
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33. Von eim welschen Priester.
ch tam zu Innsbruck zu eim welschen Priester, der mit den vonMailand vertriebenen dort war, und fraget ihn um neue Mår,wie es stünde in Welschland. Da wendet er sich mit dem Angesichthinweg und saget:„ Ich verstehe nicht, ich bin kein Priester zurGrammatica." Da fraget ich wieder:„ Wozu bist Du dann einPriester?" Antwortet er:„ 3u dreien Messen.") Ich fraget auf
1) ad tria missa ftatt ad tres missas.
PWELLIN
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