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105. Von dem Gnadenbrief.
Ibertus Magnus aus Schwaben, der Fürst aller ehrlichen Philo-sophen, saget zu einem Kanonikus, der vom Papsthof ein Gnaden-brief mitbrachte, daß er dürft mehrere Pfründen haben:„ Früher hastDu können ohne Gnadenbrief zur Höll fahren, jeho fahrst Du mitdem Brief." Das sind die Wort dessen, der mir das geschrieben hat.
106. Von einer Frauen zu Tübingen.
Eine Frau tät den Brüdern Auguſtinerordens in Tübingen einSchenkung; nachdem sie sich beim Prior ihrem Gebet befohlenhått, ginge sie hinweg, kam aber bald wieder und saget:„ ,, frommerVater, betet ja nicht für mein Mann, ich bitt Euch drum, dannich habs Euch heimlich geschenkt." Vermeinet sie, der Mann würdes innen werden, wann es seinem Heil zugute kame.
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107. Von einem Ratsherrn zu Tübingen.
ie auf ein Zeit der Rat zu Tübingen die Sentenz über einHandel aussprechen wollt, und schon die Frag herum geschehnwar, ging einer von den Ratsherrn heraus, sagend:„ Ich gib meinMeinung also, wie sie der Forstmeister geben wird"( dann dieser warbei ihnen in großem Ansehn),„ dann ich geh seichen." Ward darumaus dem Rat geworfen und mußt jedermanns Sprichwort bleiben.
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