Den wohlberedten, in den Rechten gelehrten und
rechtschaffenen Mann,
Herrn Petrus Jakobi aus Arlon,
Propst von Backnang, Chorrherrn von Stuttgart u.s.w. undherzoglichen Ratsherrn
grüßt
Henricus Bebelius.
W
as mir, o bester Herr Petrus, Euer widrige, heftige und an-dauernde Krankheit Leid getan und mich geschmerzt hab, kannnur der ein Urteil abgeben, der da weiß, daß von Euerm Heil meinHeil und ein Großteil meines Glückes abhängt. Wo es Euch hingegenjezzunder wieder besser geht, und sich die Wucht und Heftigkeit des Fiebersein wenigs gelegt hat, wünsch ich Euch wahrlich mehr Gutes, denn sichsagen läßt, und bet zum gütigsten und höchsten Gott, daß Ihr vonTag zu Tag frischer und gesünder werdet, und Euch das Wildbad imSchwarzwald durch die Wirkung seiner natürlichen Hißen mit unver-sehrten Kräften und wiedergewonnener Gesundheit möcht nach Hauszurücksenden. Weil man aber die guten Freund, so im Bad seind,nach Schwabenbrauch mit etlicher Gab und schlichtem Geschenk zuverehren pflegt, mich aber die Unbilligkeit des Glückes hat in so eineEngen trieben, daß ich nichts anders verschenken mag denn papierneGaben, so bin ich, damit es nicht schien, ich laße alle Freundespflichthinter mir, drangangen, das aufzuschreiben, zu erdichten und Euch znsenden, was, wie ich glaub, denen, so baden, am meisten füglich wärund wohl tåt. Nehmet daher, o bester Herr und Schirmer, diese unsereSchwank entgegen, die ich mit groß Beschwer in lateinischer Sprachübertragen hab. Dann das, was in der gewöhnlichen Sprach schwänklich
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お茶 やる と い