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Sapientiæ Beati Cirilli Episcopi, alias Quadripartitus Apologeti-cus vocatus und ist also zuerst zu untersuchen, wer jener„ episco-pus Cyrillus" gewesen ist. Der berühmte literaturhistoriker Fabri-cius hat in seiner Bibliotheca Græca T. VIII p. 555( L. V. c.27) nicht weniger als 18 schriftsteller dieses namens aufgezählt,allein auf keinen derselben passt eigentlich das werk schon deswe-gen, weil nirgends in den handschriften, welche davon noch übrigsind, gesagt ist, dass es aus dem griechischen erst ins lateinischeübersetzt sey, was doch der fall seyn müsste, da ja die genanntenCyrille sämmtlich in griechischer sprache geschrieben haben, unddoch irgendwo eine handschrift in dieser sprache sich auffindenlassen müsste. Nun wird zwar von Fabricius in seiner Bibliothecamediæ latinitatis T. I. p. 1262 ein gewisser Cyrillus aus Constan-tinopel( 1197 bis 1226) dritter general des karmeliterordens, der la-teinisch geschrieben haben soll, angeführt, allein auf diesen passtwieder der zusatz" episcopi" nicht. Man hat deshalb gewöhnlichden griechischen kirchenvater Cyrillus von Alexandria( † 444) fürden verfasser gehalten, weil derselbe zwei dem titel nach etwasähnelnde schriften hinterlassen hat, nämlich einen Apologeticus proXII capitibus adversus orientales episcopos und einen Apologeticusad Theodosium imperatorem, allein der herausgeber der werke die-ses heiligen mannes, Aubert, hat wohlweislich unseren Apologeticusquadripartitus nicht mit in die sammlung derselben aufgenommen,weil er jedenfalls durchaus keinen grund fand, letzteren ihm zuzu-schreiben, sondern diese aus der ähnlichkeit der überschriften beieinigen literatoren hervorgegangene verwechslung( z. b. von Fa-bricius, Cave, Oudin, du Pin, Placcius u. s. w.) einfach ignoriert. Eherließe sich die angabe des bekannten Jöcher in s. gelehrtenlexiconb. I u. d. n. hören, welcher sagt, ein bischof von Basel namensCyrillus sey verfasser dieser( lateinisch geschriebenen) fabeln, und
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eine in einem miscellanbande Misc. Theolog. lat. fol. 54.
eine zweite Manuscr. lat. in fol. nr. 395 und
eine dritte Manuscr. lat. in 4. 254.( diese ist datirt: Kempen 1461)In derselben bibliothek befindet sich auch eine deutsche handschr.
mit bildern: Manuscr. German. in fol. nr. 641, datirt 1467.
Eine handschr. der deutschen übersetzung aus dem 15 jahrhundertbefindet sich auch in Wien unter nr. 12645 der Tab. codd. mss. Vindob.T. VII angeführt.