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satzconstruction, an das öftere weglassen des verbums und prä-dikats und die schwülstige ausdrucksweise des verfassers gewöhnenmüssen, allein in der hauptsache wird doch kaum noch eine stelledunkel bleiben. Eigene conjecturen in den text zu setzen, habe ich mirim Speculum Sapientiæ nicht erlaubt, bemerke jedoch, dass z. b. imprologus s. 3, z. 5 dies dort mit dem. worte„ palatium" für„ pau-latim", das freilich in allen von mir eingesehenen texten steht, ge-wiss gerechtfertigt gewesen wäre. Ganz unverständlich ist freilichnur die stelle des Sp. IV. I. s. 105, z. 13 geblieben und ich musses der kritik überlassen, wie dieselbe sie verbessern will.
Noch habe ich zu bemerken, dass mit ausnahme des zu früh ver-storbenen Valentin Schmid beide werke, jedenfalls weil so sehr schwerexemplare derselben zu haben waren, von den forschern in der ro-mantischen literatur des mittelalters so gut wie gar nicht benutztund studirt worden zu sein scheinen, und deshalb glaube ich, indemich sie jetzt zugänglich mache, dem vergleichenden studium dermittelalterlichen fabeldichtung einen dienst erwiesen zu haben, bitteaber meine arbeit der grossen schwierigkeiten wegen, die ich zuüberwinden hatte, nachsichtig beurtheilen zu wollen. Noch habeich hier weitern dank denjenigen herrn, welche mich durch dar-leihen von büchern oder durch notizen zu unterstützen die gütehatten, auszusprechen. Es waren dies herr geheimer hofrath drLepsius, oberbibliothekar der königlichen bibliothek zu Berlin, herroberbibliothekar der königlichen universitätsbibliothek zu PragZeidler, herr Göldlin von Tiefenau, scriptor an der königlichenhofbibliothek zu Wien, und herr pater superior Buk hierselbst,welcher letzterer mir beistand, die für mich so schwer zu ver-stehende abhandlung des gelehrten Hanka( in böhmischer sprache)in den abhandlungen der böhmischen gesellschaft der wissenschaftenzu entziffern. Endlich habe ich noch dem präsidenten des littera-rischen vereins, herrn dr von Keller für die mühe, die er sich mitder dursicht meines manuscripts u. s. w. hat geben wollen, ganzergebenst zu danken.
Dresden, 6 Juni 1880.
Dr J. G. Th. Græße.