bringend durchgeführt werden könnte, und mir war es nunmehrmöglich, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Der Plan hat die Unter-stützung des Bundesministeriums für Unterricht gefunden, dem fürdie Beihilfe zur Ausstellungsgestaltung auch an dieser Stelle herz-lich gedankt sei. Gleichfalls gebührt der Dank für eine weitere Bei-hilfe dem Verein Freunde der Völkerkunde.
Die Ausstellung basiert auf den Beständen der beiden genanntenMuseen. Sie ist dementsprechend weitgehend an deren Besitz ge-bunden, was bisher von diesen Museen nicht gesammelt wurde,kann leider auch nicht gezeigt werden. Nur einige, freilich sehrwertvolle Ergänzungen konnten von einigen benachbarten Museengewonnen werden, und zwar vom Kunsthistorischen Museum inWien, und zwar von dessen Ägyptischer Abteilung wie von seinerAntikensammlung; ferner vom Niederösterreichischen Landes-museum in Wien, vom Burgenländischen Landesmuseum in Eisen-stadt und schließlich vom Urgeschichtlichen Institut der UniversitätWien. Allen Leitern und Beamten der betreffenden Sammlungen istdie Museumsleitung zu bestem Dank für die kollegiale Überlassungvon Leihgaben verpflichtet. Alle weiteren erläuternden Ergänzungenmußten durch Abbildungen, Karten und Beschriftungen geschaffenwerden, die bei dieser Ausstellung vielleicht in einem höheren Aus-maẞ herangezogen erscheinen, als dies sonst bei Museumsausstel-lungen üblich ist. Das neue Ausstellungsgebiet zwingt jedoch auchzur Anwendung neuerer Ausstellungsmethoden.
Für die Mitarbeit an der Ausstellung muß allen Beamten beiderMuseen gedankt werden. Die Verfasser von Kartenentwürfen sindjeweils auf den Karten selbst genannt. Von den Beamten desMuseums für Völkerkunde ist Fräulein Dr. Irmgard Moschnernamentlich zu nennen, die den größten Teil der Inventar- undKatalogvorbereitung der Ausstellung geleistet hat. Ferner ist vonaußenstehenden Helfern Frau Dr. Daisy Leitmeier und schließlichbesonders meinem unermüdlichen Helfer Herrn Dr. Norbert Riedlzu danken, der mir infolge der dankenswerten Beihilfe des Bundes-ministeriums für Unterricht an den Verein Freunde der Völker-kunde drei Monate hindurch zur Seite stand. Es sei schließlich nicht
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