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Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Volkskunde von Montenegro, Albanien und Serbien : Ergebnisse einer Forschungsreise in den von den k. u. k. Truppen besetzten Gebieten ; Sommer 1916
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Der mohammedanische Glossar ::: zum Glossareintrag  mohammedanische Wohnbereich weist demgegenübernur verhältnismäßig geringe Abweichungen auf. Es verschwindet in ersterLinie das Bett und an seine Stelle treten ausgebreitete Matten, auchTeppiche, bei Wohlhabenden schließlich auch Pölster und Deckenwie in Montenegro unter gleichen Verhältnissen.

Die städtischen Häuser.

Es erübrigt nunmehr, den städtischen Wohnbau Albanienszu besprechen. Er schließt zwei Typen in sich. Der eine ist nachmancher Richtung, Vorspringen des oberen Stockwerks, Inneneinteilungdes Hauses, verwandt dem Čardakbau. Wie bei diesem werden die ein-zelnen Räume von einem mittleren Vorraum aus betreten, doch ist er

Abb. 21. Empfangszimmer des Bürgermeisters von Kruja.

dem Ansehen nach schon mehr westeuropäisch ausgestaltet, besitzt läng-lichen Grundriß und breite, fenstergeschmückte Fassade.( Taf. VI, 7, 8.)Der zweite Typus entspricht vollkommen der Ausgestaltung dermohammedanischen Glossar ::: zum Glossareintrag mohammedanischen Häuser in Podgorica und ist auch in Albanien derhäufigere. Den ersteren sah ich hauptsächlich in Kruja vertreten, derzweite dagegen ist das typische Hallenhaus Südosteuropas, ich sahihn auch durch ganz Mazedonien in Geltung. Seine architektonischschönste Entwicklung hat er in einigen Herrenhäusern in Varoš beiAlessio und in Pekinje gewonnen, die, geschmückt mit breiten, von Holz-säulen getragenen Hallen, zu denen Freitreppen aus Holz oder Steinemporführen, schön gegliederte vornehme Bauten vorstellen. Die Herren-häuser der Familie Toptani in Tirana weisen statt der offenen Hallengeschlossene Mittelsäle auf, deren Längsachse senkrecht zur Hausfrontgerichtet ist. Ihr rückwärtiger Abschluß wird durch einen halbrund oder

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