Objekt 
Reisetagebuch von Maria Kitzler, 1914 : Die Ferien - 1914 - in Salzburg
(Originaltitel)
Einzelbild herunterladen
 
transkribiert von Gutweniger, Greta

Fürsten-Tisch.einen Choral. An der rechten Seite sah man ein Blumensträußchen über das das Wasser herunter fließen. Imletzten Wasserwerk der Kronengrotte wird durch Kräfte des Wassers eine goldene Krone bis zur Deckeempor getrieben. Die Führung ist nun zu Ende. Im Schloß, das Erzbischof Markus Sit=tikus 1613 erbauen ließ ist auch manches Schöne sehenswert. Nach dem wir auch das Schloßbesichtigt hatten nahmen wir im Park eine kleine Jause ein und traten dann den Heimweg wieder über die Sig=mund Thun Brücke an. Nach dem Abendessen gingen Onkel und Tante insLochhäusl, Hans machte eine kleine Radpartie, Grete und ich setzten uns auf das Holz hinter dem Haus.Hier lasen und sangen wir. Es zog aber allmählich ein Wetter auf und wir gingen hinauf. Unterdessenwar auch Hans gekommen. Alle 3 sahen wir nunauf meinem Balkon einem Gewitter zu. Nach 9 hmachten wir uns über das Tagebuch. Nach dem auch Onkel und Tante schongekommen waren legten wir uns schlafen, da wir am nächstenTag schon um 5 h aufstehen wollten.Dienstag, 14. VII. 1914.Als Grete an meine Tür klopfte war es 5 h. Ich waraber noch zu faul zum Aufstehen und blieb bis um½ 6 h liegen. Dann hieß es aber schnell sein. Der Untersberg warvon der Sonne wunderschön beleuchtet. Um ¾ 7 hwollten wir bei der Heiligen Messe sein. Danach rechneten und schrieben wir5/4 h. Währenddessen war Hans mit dem Rad in Bayern.Nach dem Gabelfrühstück pflückten und klaubten wir die Ribisel ab. Dann ging esin die Hellbrunner Allee weil Grete das RadfahrenNeptun-Grotte