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Reisetagebuch von Maria Kitzler, 1914 : Die Ferien - 1914 - in Salzburg
(Originaltitel)
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ohne Schwierigkeiten von sich. Schon auf dem Weg fanden sich viele Plätzchen die einen für den heutigen Tag schönen Ausblick gewährten. 2 ½ Stunden brauchten wir, bis wir die Spitze erreichten. Wirschleppten uns aber auch wie Schnecken vorwärts. Oben angelangt vergällte uns dichter Nebel fast jede Aussicht. Nachdem wir unsere Jause verzehrt und Hans eine Karte geschrieben hatten gings

im Laufschritt bergab. Wirlachten und schwätzten so viel, dasswir auf einmal auf einem anderenWeg waren.Du der Wegkommt mir ganz unbekanntvor, zwischen hohem Gras sindwir nicht gegangen, sagte ichzur Grete.Schauen wirnoch bis zu den Bäumenvor, war die Antwort. Abervergeblich. Wir mussten umkehrenund kamen dann bald wieder aufblau weiße Markierungen. Dasist[oder wäre] überstanden gewesen. Mit demfesten Vorsatz, ja gut aufMarkierungen acht zu geben,

Plateau auf der Gaisbergspitze, 1286 msetzten wir nun wieder einenFuß vor den anderen. Aberes wollte schon so sein, wirverirrten uns glatt einzweites Mal. Bei einemBauernhaus zweigten 2 Wegeab. Wir gingen natürlich wiederden gefehlten und mussten nachdem unsder Weg wieder unbekannterschien zurückgehen. Gretebekam einen Lachkrampf undkonnte sich nicht von der Stelle rühren.Wir wanden und krümmten unsbeide vor Lachen. Glücklich auf denrichtigen Weg gekommen verirrten wir unsuns noch 2 Mal aber auf eine

geringere Art. Endlich um halb 7 Uhr kamen wir zu Hause an. Was wird Hans für Augen machen wenn er die Karte erhält. Wir waren ganz glückselig über unsere Partie. Zuhause mussten wir unsaber zusammen nehmen um uns nicht durch Lachen zu verraten. Bald wäre es misslungen aber rutschten noch gut durch. Nach dem Abendessen halfen Grete und ich Hans das Rad putzen. Dann lasen wir beim