Vorbemerkung
Die neuerlich in einer Doppelfolge vorgelegte Öster-reichische volkskundliche Bibliographie vermag den durchverschiedene Umstände verursachten zeitlichen Abstanddieses Schriftennachweises der österreichischen Volks-kunde zur gegenwärtigen Veröffentlichungstätigkeit wie-derum um einen Schritt zu verringern. Die neue Folge9-10 erfaẞt in 2170 Einzelnachweisen die volkskundli-chen Veröffentlichungen in und über Österreich sowievon österreichischen Autoren auch im Ausland für denZeitraum von 1973 und 1974.
Die im Vergleich zur vorangegangenen Doppelfolge derÖsterreichischen volkskundlichen Bibliographie sehr be-trächtlich angewachsene Anzahl von Titelnachweisen hatihren Grund vor allem in einer nachträglichen systema-tischen Aufarbeitung der volkskundlichen Veröffentli-chungen aus dem Bundesland Salzburg, das in den erstenJahren der Bibliographie nicht in dem Ausmaß erschöp-fend bearbeitet werden konnte wie die übrigen öster-reichischen Bundesländer. Dieser bibliographische Nach-trag für Salzburg wurde von Dipl. Ing. Michael Martisch-nig vom Institut für Gegenwartsvolkskunde der Österrei-chischen Akademie der Wissenschaften erstellt, der da-mit auch in den bestehenden Mitarbeiterkreis der Bi-bliographen neu eingetreten ist und weiterhin hiersein heimatliches Bundesland bibliographisch betreuenwird. Darüber hinaus gilt jedoch die bisherige Arbeits-teilung: Dietmar Assmann( Linz) bearbeitet Oberöster-reich, Margarete Bischoff( Wien) Stadt und Land Wien,Elfriede Grabner( Graz) Kärnten und Steiermark, HansGrießmair( Brixen) Südtirol, Maria Kundegraber( Stainz)Burgenland und Niederösterreich und der HerausgeberTirol und Vorarlberg. Margarete Bischoff hat überdiesin verstärktem Ausmaß die Verantwortung für die Gesamt-redaktion der Bibliographie und für die dornenvolle,aber unerläßliche Aufgabe der Registererstellung über-
nommen.
Die inzwischen zehnjährige erfolgreiche Zusammenar-beit, die, das darf hier eigens vermerkt werden, aufvöllig freiwilliger Grundlage geschieht und für welcheder Verein für Volkskunde in Wien den organisatorischenRahmen bietet, hat seitens der Vereinsleitung und derGeneralversammlung 1977 nunmehr in der Weise besondere