Jahrgang 
1999 - 2000
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VORWORT

Der vorliegende Band- der siebzehnte der Gesamtreihe- enthält die Folgen 35-36 der Öster-reichischen Volkskundlichen Bibliographie( ÖVB) mit dem Verzeichnis der Neuerscheinun-gen für die Jahre 1999 und 2000. Damit hat dieses seit 1965 regelmäßig erscheinende Instru-ment der volkskundlichen Studien in Österreich die Schwelle zum 21. Jahrhundert erreicht.An diesem zeitlichen Wendepunkt wäre wohl die Frage zu stellen, welche Stellung einer pe-riodisch in Buchform veröffentlichten Fachbibliographie angesichts der neuen Informations-technologien zukommt und ob sich eine solche in Zukunft behaupten kann. Beide Medien lie-fern Informationen auf Abfrage. Für die Buchform sind die Argumente der Griffbereitschaft"eines solchen Nachschlagewerkes im persönlichen Handapparat eines Forschers oder Ama-teurs sowie die letztlich eine Wissenschaft repräsentierende Aufstellung einer Fachbibliogra-phie in den Regalen öffentlich benutzbarer Bibliotheken ins Treffen zu führen. Vor allem aberliegt die Bedeutung in einer der Veröffentlichung vorausgehenden editorischen Beurteilungund Selektion von Nachrichten und der systematisch koordinierten Darstellung der Fülle vonInformationen, welche der gedruckten periodischen Fachbibliographie den Vorzug gibt. DieÖVB bleibt damit auch ein Medium der Zukunft.

Unter diesen Leitgedanken haben sich abermals die im Mitarbeiterverzeichnis angeführtenKolleginnen und Kollegen in den Dienst der Sache gestellt. Die persönliche Kontinuität wirdaus der gegenüber den Vorjahren gleichbleibenden Liste der Korrespondentinnen und Korres-pondenten ersichtlich. Ein aktueller Wechsel fand lediglich für die Bearbeitung der Beiträgeaus dem Land Salzburg statt: Herr Mag. Manfred Fischer übernahm die Aufgaben von Helgaund Cornelia Maier.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt der Dank des herausgebenden Vereins für Volks-kunde in Wien. Anerkennend hinzuweisen ist an dieser Stelle auch auf die Kooperationsbe-reitschaft des Österreichischen Fachverbandes für Volkskunde. Der Dank gilt aber besondersHermann F. Hummer, der- ungeachtet seiner vorrangigen Aufgaben als Bibliothekar desÖsterreichischen Museums für Volkskunde- nicht nur wieder die Koordination des Mitarbei-ternetzwerkes, sondern auch die systematisierend zusammenfassende Bearbeitung der insge-samt 2378 bibliographischen Einzelnachweise zusammen mit der Erstellung der Register undder Druckvorlage besorgt hat. Als Bearbeiter der ÖVB hält Hermann F. Hummer auch vonösterreichischer Seite die Verbindung zur Internationalen Volkskundlichen Bibliographie( IVB), deren Betreuung kürzlich von der bisherigen Arbeitsstelle in Bremen( Prof. Dr. RainerAlsheimer) an das Folklore- Departement des Estonian Literary Museum( Mag. Karin MariaRooleid) in Tartu übergegangen ist

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat dankenswerter Weise durchdie Gewährung einer Subvention die Drucklegung dieser neuen Folge der IVB wiederumunterstützt und es somit ermöglicht, dass die Bezieher der ÖVB im Wege der Subjektförde-rung in den Genuss eines weiterhin gleichbleibenden Verkaufspreises kommen.

Klaus Beitl