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Zwey schöne lustige Lieder : das Erste von dem Schrägel-Thomerl ; das Anderte von dem Jungen Rauff-Jodel
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rüstigen Männern, weithin gekannt und berühmt. Man nennt sie im VolksJdiome Mairraffar, Hagmair, 29) Roblar, in der Regel nichts wenigerals immer faustrechtliche Selbsthelfer, sondern weit öfter Meister in gym-nastischen Kämpfen, um ihre Leibesstärke und überlegenheit vor dem ver-sammelten Volke zu zeigen. Der gewonnene Sieg bleibt das köstlichste Gutdes Siegers, worauf er stolzer und eifersüchtiger ist als auf alle anderen GüterSprite. Remps des Lebens. Eigene Kampfregeln ordnen den Streit, alle unzulässigen Mittel,Vein Straits als Beißen, Kneipen, Augenstechen und dergl. als Schelmstücke verbietend, undjeder Zuschauer wacht mit allem Nachdruck auf die Befolgung derselben. Diekein Rannfen Raufer selbst sind gewöhnlich die gutmütigsten Menschen, nur ihren erworbenenKampfruhm lassen sie sich nicht anfechten, gegen einzelne treten sie nie offensivauf, außer gegen die Nebenbuhler ihres Kampfruhmes, ja die Letzteren fordernsie auch durch allerlei Sticheleien zum Kampfe heraus, oder senden ihnen wohlgar förmliche Absagebriefe zu. Zum Kampfplatze wählen sie meistenteils weit-berühmte Wallfahrtsorte, 3. B. zur heil. Notburga auf Eben, den ziller-talischen Hainzenberg und die hohe Salve im Brixentale. Nach dem Entscheidendes Kampfes setzen sie sich mit den Kampfrichtern zur Branntweinflasche nieder,und schließen miteinander eine lebenslängliche Verbrüderung ab. Schlag=oder Stoßringe von Eisen, Messing oder Silber mit einem angelöteteneckigen Knopfe von gleichem Metalle, die durchgängige Handzier des bäurischenMännervolkes, werden zum Raufen selten gebraucht, sie sind auchunnötig, da die fest zusammengeballte Faust die nämlichen Dienste leistet, undman Beispiele gesehen hat, daß kräftige Männer mit den bloßen Knöcheln derFinger kleine Grübchen in hölzerne Tische schlugen."*)

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auf Tafel II.

Einen solchen Tyroler Robler zeigt der hier wiedergegebene Kie=ningersche Stich, welcher einer zwischen 1790 und 1823 bei TranquilloMollo in Wien erschienenen Trachtenblätterfolge entnommen ist.

Bon Wettkämpfen der Kaernthner, Krainer und Steyrer erfahren wir schonFr. Granz durch Sartori, der 1807 seine Neueste Reise durch Desterreich ob und unterder Ens, Salzburg, Berchtesgaden, Kaernthen und Steyermark, in statistischer,geographischer, naturhistorischer, ökonomischer, geschichtlicher und pittoresker Hin-sicht" unternahm.30) Sartoris Aufzeichnungen bergen eine Menge für die Volks-funde wertvollen Materials. Er berichtet uns im II. Bd. des erwähnten Reise-werkes auf S. 313 von der Rauflust der Kaernthner und giebt die Beschreibungeines solchen Kampfes. ,, Dieser alte Brauch", schreibt Sartori ,,, wird auch jährlichsehr gewissenhaft an den Grenzen gegen Krain und Obersteyer beobachtet. Jen=

SportlicheKampflichtin Rüüflüsß.sind zweierlei.Beispiel istSchor Wringſ

das angefühleits des Loibels im Herzogthume Krain unweit Krainburg ist ein

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29) Hagmoar bleibt nach L. v. Hörmann

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Wallfahrtsort Gedoze, wo die windischen Bauernbursche sich mit deneiner, bis ihm ein andererdas Federl herunternimmt"." Im Unterinntal" gab es nach demselben Ge-währsmann ,, noch vor ca. 60 Jahren"( i. e. um 1820) in jedem Ort einenHagmair Meister im umgrenzten Gehege ringsum. Die Beschreibung einerUnterinntaler Rauferei bringt H. v. Schmid auf Seite 18 der bereits zitiertenWanderungen usw." Seine Darstellung wird durch die Reproduktion vonDefreggers bekanntem Bild Die Ringer" unterstützt.

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30) Sie erschien 1811 in 3 Bänden zu Wien im Verlage bey Anton Doll.

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