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und ihnen, wir sie es nemen,en, Bescheid their.muß er sich auf zween seiner Gegner wagen." Der häufig vorkommendeBauernname Jodl( Deminutiv für Georg) wurde, wie wir später sehenwerden, zu einer Art scherzhafter oder im Spott gebrauchter Kollektiv=bezeichnung für den österreichischen älplerischen Bauern überhaupt. UnserRauff- Jodel ist in der Steyermark daheim, trägt das Gesicht von halb=langem Haar, Schnurrbart und kurzem Vollbart eingerahmt und umden Hals eine kleine Krause( Kröß). Der Oberleib ist von einer vorneoffenen, über die Hüften hinabreichenden Joppe mit Ärmeln und Hand-stulpen bedeckt. Ein schnallenversehener Gürtel um die Mitte beherbergteine Kolbenpistole und trägt einen kurzen breiten bäurischen Säbel,die Prarn, oder den Bletzer( von anbletn Spuren hinterlassen).Pluderhosen gehn übers Knie und sind unterhalb desselben mit Bän=dern geschlossen. Strümpfe und Bundschuhe vervollständigen die Tracht.Auf einem aus Oberösterreich stammenden bäuerlichen Stuhl im Besizedes Museums für Volkskunde zu Wien, der aus dem vorletzten Jahr-zehnt des 18. Jahrhunderts stammt, finden wir neben zwei, oben sicht=baren Bauernfiguren aus der Entstehungszeit dieses Möbels untenein bäuerliches Paar in der damals schon abgekommenen früherenTracht dargestellt, welche der betreffende naive Volksmaler offenbareinem alten Vorbilde entnommen oder doch in Kenntnis dessen, wasehedem üblich war, verfertigt haben muß. Die männliche Figur trägtauch hier den spizzen Jodlhut, Schnurr- und Kinnbart, Halskrause,Joppe( darunter Brustfleck und Krachse), Pluderhosen und halbhoheSchaftstiefel. Die oberen Figuren tragen breitrandige niedere schwarzeHüte( leider sieht man dies auf unserer Abbildung nicht mehr), schwarzenFlor um den Hals, der Geiger ist in Hemdärmeln, der Bursch mit dem Bier-krug trägt eine kragenlose grüne Joppe. Beide haben über dem roten,vorne geknöpften Leibl grüne Hosenträger( Krachsen) und vor allem keinePluderhosen mehr, sondern enge schwarze, die Knie bedeckende Leder-hosen, blaue Strümpfe, der Geiger niedere Schuhe, der andere bis zurhalben Wade reichende Bundschuhe.„ Vor Zeiten war á gupftá Huat/und umá Hals á Kragn á 3aichá von án máchtign Guet| Jetzt kanma kain dáfragn. D Hosn hamd sinst plodern müássn/ Jeßund lingánsan/ Dáß á Floh kám ohne Parzn/ Adam schepfn kan." So schilderteuns der Benediktiner P. Maurus Lindemayr aus dem obderennsischenStifte Lambach anschaulich den Unterschied zwischen einstiger und spätererVolkstracht. Er dürfte diesen Übergang noch teilweise miterlebt haben,erhielt sich ja die bäuerliche Tracht des XVII. Jahrhunderts in abge=
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