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Das Lied findet sich mit der dazugehörigen Singweise nacheiner Mitteilung A. Englerts( in Weinholds Zeitschrift, IV. Bd.) ineinem der Gymnasial- Bibliothek zu Aschaffenburg gehörigen unvoll=ständigen Bande, dessen voller Titel lautet: Ehrliche Gemüths- Er-quickung das ist: Unterschiedliche annehmliche Gesänger/ Mit Trost-reichen sittlichen Lehren untermischet/ Sambt beygesetzten Melodeyen/von neuen gemacht und zusammen getragen gedruckt im Jahre 1677( ohne Ort und Drucker, 8°. 162 Seiten, 32 Lieder). Weinhold entnahmes einer späteren Auflage dieser Liedersammlung, welche denselben Titelaber den Zusatz: ,, Cum licentia Superiorum gedruckt zu Wienn/ beySusanna Christina Cosmerovin R. f. M. Hofbuchdruckerin/ 1687"trägt( 8° 166 Seiten). Dort steht es als Nr. XXX abgedruckt. Wein-hold kennt auch noch einen zweiten im selben Jahr erschienenen Teildesselben Titels. Nur steht zwischen den Worten„ Melodeyen"/ und,, von neuen" die Einschaltung ,, so denen Liebhabern". Dieser Band hat111 Seiten. Mag nun unser Flugblatt gleichzeitig mit dieser Anthologie,früher oder später als dieselbe gedruckt sein, sicherlich beansprucht deralte Titelholzschnitt als frühes bäuerliches Trachtenbild unser Interesse.
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Wir sehen auf demselben einen bäuerlichen Bravo in der Trachtdes XVII. Jahrhunderts. Im Hintergrunde ein Maibaum und eineSchenke, zwei am Boden liegende und zwei fliehende männliche Ge=stalten. Das Haupt des Raufjodels ist von einem spitzen Filzhute, demsogenannten Jodelhuat, bedeckt, dessen Krempe ringsum aufgebogenist. In die Hutschnur sind herausfordernde Kranichfedern gesteckt. EinEremplar eines solchen Jodelhutes, der zur Zeit der Gegenreformationbeim ob der ennsischen Bauernvolk gang und gäbe gewesen zu ſein 5. Authscheint, wird in der Trachten- Vitrine V. des Museum Francisco Caro-linum zu Linz aufbewahrt. Schon 1655 berichtet Matthias Abele vonLilienberg, dessen krause Schriften manch volkskundlich Wertvolles ber=gen, in seiner Metamorphosis telae judici- ariae, Linz, II. Band, S. 79über berufsmäßige bäuerliche Raufbolde:„ Im Land ob der Enng"erzählt er ,,, gibt es wackere und starke, wie sie sich selbst nennen,Räiffinger oder frische Buben, welche oft einem zu gefallen, so ihresGleichen sein will, 1, 2, 3, ja 4 Meilen Wegs auf die Tanz oderHochzeiten nachgehen und alsdann Gelegenheitent suchen, mit den ande=ren vermittelst der Faustwechselung bekannt zu werden. Im LandeSteyr, sonderlich in Obersteyermark", fährt er fort ,,, tragen dergleichenFausthelden oder Raiffer auf ihren Hüten eine Kranichfeder, alsdannNümberg 7. Aufl., 1705, 2.mil. 8.80Selkame. Graichtschindel"( Vorwort
J. Aufl.
mi
Gewident den Beförde( Unis, Bibl.).
Perens in Mem.
Krems 1667 unterzeichnet)
Obs- Secretaris& Innslangenschen.haupt – Eisen – Werkschaft zu Hopper,