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Zwey schöne lustige Lieder : das Erste von dem Schrägel-Thomerl ; das Anderte von dem Jungen Rauff-Jodel
Entstehung
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gebirgszuge der Alpen, welcher darum vom Volke das Keesgebirge genanntwird... Was in den genannten Landesteilen Kees, heißt in dem UrgebirgszugeTirols, vom Zillertal bis zur Schweizer Grenze, Ferner und in der deutschenSchweiz Firner! Weiter folgert Dr. Prinzinger sehr zutreffend in einer Fuß-note( S. 42): Wenn man das Wort Kees als Sammelwort, nicht unmittelbaraus dem Worte( der) Käs, sondern aus dem Zeitwort käsen gebildet auffaßt,so ergibt sich der Unterschied im Geschlecht( das Gefäs) wohl von selbst!"

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Dr. M. R. Buck kennt in seinem Werke ,, Oberdeutsches Namenbuch"( Stutt-gart, Kohlhammer 1880), S. 136, gleichfalls nur das sächliche Geschlecht desWortes, und zwar in den Formen: Kes, Keß und Köß Eislager, sumpfigeErde, Gletscher.- Nach meiner Ansicht liegt von dem Worte Kees, eine Korrektiv-bildung in dem Flurnamen:' s Kessa vor, womit ein bei Pfronten- Berg( Gemeindeim Bezirksamt Füssen, Regierungsbezirk Schwaben, Baiern) in der Höhe vonungefähr 1200 Meter am Kienberg im Vilstale gelegener Muldeboden be=zeichnet wird. Die Mehrzahl hievon lautet vulgär: d'Kessa.

Die an das Kessa grenzenden Bergwiesen heißen mundartlich auch d'Kassa,neuhochdeutsch: die Kessen. Die Einzahl dieses Wortes lautet: d'Keß, seltend'Kessa( scil. Wiese). In diesem Sinne, als Wiesenname, ist das von Gym-nasialprofessor Dr. Kübler in seinem mit unübertrefflicher Gründlichkeit bear-beiteten Werke( Amberg 1909), Die deutschen Berg-, Flur- und Ortsnamendes alpinen Jller- und Lechgebietes"( S. 187, Nr. 482) aufgeführte Wort Kösse"für Pfronten( urk. 1516 in der Keß) aufzufassen. Einen zweifelreinenBeleg für das Vorkommen des Wortes Kees als Bezeichnungfür Eislager oder ähnliche Gebilde und somit auch für das säch-liche Geschlecht dieses Wortes konnte ich in Dr. Küblers genanntemWerke nicht finden.

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Zum Schluß sei noch eine kurze Bemerkung über die beiden Pluralbildungendes Wortes Rees, nämlich Keese" und., Reeser" angefügt. Jn Tagesblättern,alpinen Zeitschriften usf. begegnet man fast ohne Ausnahme der Mehrzahlbildung Keese". Ich glaube aber, daß die Mehrzahl Reeser", weil mundartlich undin der Schriftsprache zugleich erscheinend, den Vorrang verdient. Das Wortlautet", so schreibt Dr. A. Prinzinger in seiner bereits genannten Schrift( S. 42),,, wie mir von erfahrener Seite versichert und durch Firmenich bestätigt wird,in der Vielzahl: die Keeser!" Übrigens ist, wie Dr. Prinzinger feststellt, die Viel-zahl Keeser nach Gesetz und Gebrauch der Mundart richtig gebildet.Soviel aus den Alpenvereins- Mitteilungen.gibt zu dem Worte Kees die Erklärungwordene, was sich mit Dr. Prinzingers und Dr. Bucks DefinitionEislager, Ferner, Firner, Gletscher ungefähr deckt. Nur fügt Purtschellerhinzu ,, celtisch". Die Erhärtung dieses Nachweises muß dem Sprach-forscher überlassen bleiben. Der von Doser oben unter dem Namen,,' s Ressa" erwähnte hochgelegene Muldeboden im Vilstal bringt unseine Mitteilung Prof. Rudolf Muchs in Erinnerung, 12) in welcher12) auf Seite 100 des 6. Jahrgangs von Dr. Pommers Zeitschrift Das deutscheVolkslied, Wien.

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Auch Purtschellerdas Erstarrte, hart ge=