No. 15
Mädchen vom Rafzerfeld.
Während die übrigen Volkstrachten im Kanton Zürich arm an Schmuckwaren, weist die des Rafzerfeldes Silberketten auf. Sie werden mit Fili-granrosetten am Rücken und auf der Brust befestigt. Im grossen ganzengleicht die Tracht der des Wehntales, trotzdem der Schnitt des Mieders,der allerdings auf unserem Bilde nicht zur Geltung kommt, verschieden ist.Lange Zeit bevorzugten die Bewohnerinnen des Rafzerfeldes den sog. Bergèrehut.
No. 11 u. 13
Sog. Burefeufi" aus dem Knonaueramt.
Mit, Burefeufi" bezeichnet der Zürcher- Dialekt heutzutage eine link-ische, unbeholfene Person. Früher nannte man so die Frauen, welche in derGegend westlich des Uetliberges zu Hause waren. Diese„ Bure"-Frauen hatten aufdem Rücken eine Bandgarnitur in Form einer römischen V, zürcherischgesprochen ein„ feufi“, aufgenäht; daher der Name. Wie die Wehntalerröcke,waren auch die Röcke der„ Burefeufi"-Tracht gefältelt, wurden aber meistensin dunkelblauer. statt in schwarzer Farbe getragen. Auch das Mieder war blau
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