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Phonographische Aufnahmen der Eskimosprache Glossar ::: zum Glossareintrag Eskimosprache, ausgeführt von Dr. Rudolf Trebitsch und Dr. Gustav Stiassny im Sommer 1906
Entstehung
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1692

R. Trebitsch,

Erzählungen vorgetragen, sondern auch für Mylius- Erichsenin den Phonographen gesprochen, benahm sich daher sehrgeschickt, so zwar, daß wir bei ihm zu einer Aufnahme mitallen Vorbereitungen und Schreibereien nur drei Viertelstunden,während wir sonst immer Stunden brauchten. Platte 604von demselben, Inhalt: drei Lieder mit grönländischer Melodie,die der Katechet zum Teil während der Aufnahme herunterlasebenso wie die Lieder und Erzählungen der Platten 603 und605 bis 607. Auf Befragen erklärte Thomas Magnussen,daß er keines der uns gebotenen Stücke Thalbitzer oderMylius- Erichsen gebracht habe. Platte 608 vom KatechetenSeckmann Rossbach, der uns von Jören Lange empfohlenworden war. Er hatte bereits für Mylius- Erichsen's Phono-graphen einiges geboten, aber anderes als diesmal. Diese Plattewar etwas unrein, wurde daher mit Watte geputzt. Inhalt:drei Lieder, welche von dem Phonographierten von einemZettel heruntergelesen und so in den Apparat hineingesungenwurden. Platte 609 von demselben, Inhalt: Zwei Lieder undzwei Erzählungen, deren zweite keinen Abschluß hat und nachJören Lange als Scherz gedacht sein soll, weil jeder, der siehört, fragt:» Wie geht es weiter?» und vom Erzähler zurAntwort erhält:» Das weiß ich nicht, weil mir der Held der

Geschichte sie auch nur bisher erzählt hat.<<

Platte 539 und 610 bis 612 wurden von Herrn AssistentenFritz Hauser Ende Oktober 1906 im Phonogramm- Archiv derkaiserl. Akademie der Wissenschaften von den Walzen meinesEdisonphonographen kopiert. Es sind durchwegs Tanzweisen,welche auf Ziehharmonika und Violine in den Apparat gespieltwurden. In Upernivik, wo der Schmied Johann Mörk dieZiehharmonika spielte, bildete ich ihn vor dem Hause, in demdie phonographischen Aufnahmen stattfanden, ab. Er hält seinInstrument in den Händen. Es ist dies Fig. 3 auf Tafel II.