Bücherkasten, dem„ Mausoleum" hervorgeholt und beim Dampf einerZigarette gelesen. Zu irgendwelcher Zeit tritt dann der Schachner inseinen Söckeln herein, die Hülzen hat er draußen stehen lassen, und bringtverschiedenes vor, was ihm im Laufe der Woche eingefallen ist und feinsäuberlich in seinem Notizbuch eingetragen steht. Einmal handelt es sichum die Anzahl der Waldpflanzen, die heuer zum Aussetzen kommen, einander Mal darum, ob man noch ein Mistbeet dazu anlegen soll, obder Gemüsesamen schon bestellt, das Pferdefutter schon unterwegs sei.Für die Reparaturarbeiten wird eine Lötlampe gebraucht, für's Ein-glasen zerbrochener Fenster wären Tafeln zu kaufen, Hartblei zum Kugel-gießen zu beschaffen. Was geschieht mit den ausgearbeiteten Fellen, ob'snach Wean kommen oder ob's da bleiben? Briefpapier is koan'smehr da und das andere geht a schön langsam aus. Linsen war'nno a halb's Rilo da, aba Reis und Maccaroninudeln san gar.
Das geht so fort und seine Notizen wandern in mein Notizbuch undfinden teilweise unterwegs in Gloggnitz, teilweise in Wien ihre Er-ledigung.
Nach diesem allgemeinen Frührapport gehen wir durch's ganzeHaus, richten da ein Türschloß, dort einen Sessel grad, hängen Bilderoder Geweihe neu auf, bessern den Anstrich an der Türe aus oderstellen Möbel um. Alle nötigen Werkzeuge sind zur Hand, und so geht'sflugs weiter.
Dann nehmen wir die große Revierkarte, breiten sie am Boden ausund, da Leimberger nun auch schon heroben ist, legen wir uns, ich vonSüd, die beiden Anderen von West und Ost darüber und besprechen die
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