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Trattenbach
Entstehung
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und

Jeln.

der

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die

Ja, da hätte ich bald an den alten Piribauer, den Wasserwächter,vergessen. Wenn der Piribauer gerade steht, so glaubt man, die ganzeGegend fällt um und wenn er geht, so wird einem schwindlig. Er ist abereine biedere Haut, grüßt regelmäßig mit einem kräftigen Händedruckund läßt nicht aus, so daß man sich des Gefühles nicht erwehren kann,daß er sich ehrlich an etwas festhält. Er verliert seinen Gleichmut selbstbei Hochwasser nicht. Herr Drekta, Hochwassa hama, i glaub', i wird'Wehr aussaschlag'n geh'n" und dann tut er noch eine halbe Stundealles Mögliche erzählen und nachher kommt er schön langsam zur Wehr,mit der Laterne um 1 Uhr mittag, weil im Jahre 1902 das Hochwasserum 9 Uhr Abend angefangen hat, und sieht mit freudigem Staunen, daßich oder der Direktor das Wehr schon herausgeschlagen haben. Aberscho fix geht's bei uns, geltn's Herr?!" Und dann bleibt er halt dortsteh'n.

Dann haben wir den Schmied Rinner. Der macht alles. Wo etwasin Unordnung ist, macht's der Rinner wieder gut. Ja, der Rinner!Dann kommen die vielen Weber und Weberinnen, von denen nur so

De-

Paul Kierr

viel zu sagen ist, daß sie brav arbeiten und einen guten Verdienst haben,mit dem sie zufrieden sind; und was die letzteren, die Weberinnen anbe-langt, so bleiben sie gewöhnlich alle zu gleicher Zeit, und das meistensim September oder im März oder gar in beiden Monaten aus der Ar-beit, weil, ja, weil einmal der Fasching und das andere Mal der längsteTag, die Johannisnacht, die Sonnwendnacht, wir liegen ja am Südab-

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