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selben aufflechten wollen, in die Hände schneiden, in dem See ertrinkenund sich in dem finsteren Walde verirren, auf daß die Braut ihre Freiheitbehalte. Hierauf wendet sich die Braut an ihre Brüder oder an die nächstenmännlichen Verwandten und bittet sie, ihr den Zopf aufzuflechten. Währenddiese damit beschäftigt sind, schüttelt die Braut mit dem Kopf, umdas Aufflechten zu verhindern, und macht den Brüdern Vorwürfe darüber,daß sie sie ihrer Freiheit und Jungfräulichkeit berauben. Nach dem Auf-flechten des Zopfes nehmen die Freundinnen der Braut eine Tasse mitWasser, werfen in das Wasser einige Kopeken und überreichen es derBraut, damit sie sich damit wasche. Diese jedoch will sich mit dem Wassernicht waschen, weil es die Freundinnen aus Petersburg gebracht hättenund weil sich die Tochter des Zaren schon damit gewaschen hätte. Sieverlangt Wasser aus dem Ladogasee. Die Freundinnen gehen mit derTasse in den Hausflur, bleiben dort eine Weile, kehren dann in das Zimmerzurück und überreichen der Braut das Wasser aus dem Ladogasee. Die Brautaber mag es abermals nicht, weil es zu trüb sei, und wünscht Wasser aus demOnegasee. Die Mädchen gehen wiederum hinaus. Bei ihrer Rückkehr wäschtsich die Braut das Gesicht mit dem Wasser und bespritzt mit dem Rest dieFreundinnen. Im Bräutigamshause versammeln sich unterdessen die Ver-wandten und Gäste, um den Bräutigam ins Brauthaus zu geleiten. Sie werdenmit Brot und Salz bewirtet. Nach dem Essen legt jeder Gast ein Geldstückauf einen Teller, der auf dem Tisch steht und mit dem Taschentuch desBräutigams zugedeckt ist. Dieses Geld erhält der Bräutigam. Währenddie Gäste essen, wird der Bräutigam von seinen Freunden angekleidet.Darauf fährt man ins Brauthaus, voran die„ družby" Gefährten des Bräu-tigams, hinter diesen die Verwandten. Bei der Abfahrt des Hochzeits-zuges zünden die Burschen des Dorfes auf der Straße ein Bündel Strohan, wofür sie einige Kopeken erhalten. Vor dem Brauthaus angekommen,gehen die družby ins Zimmer hinein. Der erste družko schlägt mit seinemPeitschenstiel an einen Balken und fragt die Anwesenden, ob sich in diesemHause der Vater der Braut befinde. Einer von den Verwandten der Brauttritt an ihn heran, und der družko beginnt ihm zu erzählen, sie seien vonihrem jungen Fürsten Fürst kn'az" wird der Bräutigam genanntgeschickt worden, um zu fragen, ob sich bei Ivan Ivanovič eine Tochter,eine junge Braut, befinde. Der Verwandte der Braut antwortet ihm, es seikeine Braut zugegen, eine wäre da gewesen, aber sie sei hinters Meergeflohen. Nach langem Hin- und Herreden gesteht der Verwandte demdružko schließlich ein, daß sich hier eine Braut befinde, die den Bräutigamerwarte. Der Bräutigam wird alsdann von den Gefährten ins Zimmer ge-holt. Hier werden sie mit Wein bewirtet und mit Handtüchern beschenkt,die sie sich über die Schulter binden. Zunächst treten die družby alleinmit dem Bräutigam in die Stube ein, wo an Tischen die Freundinnen derBraut sitzen. Der Bräutigam muß sich von diesen einen Tisch durchPfefferkuchen und Konfekt erkaufen, worauf er sich mit seinem Gefolge anden Tisch setzt. Die Braut hält sich bei der Ankunft des Bräutigams in