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ihm nun durch die Magd eine alte Brotkruste. Der Bettlerverlangte nun, den Herrn des Hauses zu sprechen. Dieser fragteden Mann, ob er das Vaterunser kenne. Da der Gefragte mitnein erwiderte, sagte der Kaplan es ihm vor und der anderesollte es nachsprechen. Bei den Worten:, Vater Unser, der Dubist im Himmel' wurde der Geistliche von dem Fremdenunterbrochen und dieser sagte:, Da es heißt:" Vater unser", sosind wir doch Brüder. Schämst Du Dich nicht, Deinem Bruderso ein elendes Stück Brot zu geben?' Darauf teilte der Wandererdem Kaplan seinen Namen mit. Aus Angst, von dem Barden,wie es ja oft vorkam, in einem Liede verspottet zu werden,lud der Geistliche den Dichter ein und bewirtete ihn reichlichmit Speise und Trank. Aus Platzmangel ist diese Erzählungnur zur Hälfte auf der Platte fixiert.
In Bangor arbeitete ich mit Professor John MorrisJones, dessen Bekanntschaft ich der ausdrücklichen Empfehlungvon Professor Amwyl verdankte. Durch Professor Jones wurdemir wieder der Schullehrer und Schriftsteller John Owen als fürden Phonographen geeignet bezeichnet. Dieser letztere, ebensowie der Universitätsprofessor Jones, in dem nahegelegenen OrteLlanfair auf der Insel Anglesey wohnhaft, lieferte mir diePl. 1060 und 1061, sowie die Niederschrift und Übersetzungseiner Texte. Die auf Platte 1060 und auf dem ersten Teilder Pl. 1061 festgehaltene Erzählung ist die Wiedergabe einesvon John Owen zu einer alten Melodie geschriebenen Liedes.Es wird auf der Insel Anglesey von den Bauern allgemein ge-sungen. Inhalt: Der kleine vierzehnjährige Knecht Tom be-sucht eines Abends im Winter seine kleine Freundin Katharine,die ebenfalls in einem Bauern gehöfte bedienstet ist. Er hatkurz zuvor die Schweine gefüttert, ohne sich nach dieser Pro-zedur zu waschen. Die beiden jungen Leute merken aber in ihrerVerliebtheit nichts von dem dem Knaben anhaftenden Gerucheund verzehren zusammen das, picws mali'ein Kuchen ausHaferbrei, mit Milch gemischt, Nationalspeise der Bauern aufder Insel Anglesey. Nachher liebkosen sie einander herzhaft.Plötzlich kehren Herr und Herrin des Hauses heim. Raschwird Tom in einen Kasten versteckt. Die Hausfrau äußertnun der Magd gegenüber, daß es hier nach Schweinen rieche,und fragt, wo die Tiere seien. Katharine weiß darauf keine