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und verherrlicht. Die Musik rührt angeblich von einem ge-wissen Michaël O'Sullivan, der sie selbst mit Zugrundelegungeiner alten Volksweise komponiert haben soll, her.
Nun reiste ich wieder zurück nach Dublin, um währendder letzten Tage des Oireacht has einige besonders gute Re-präsentanten der irischen Sprache und des irischen Gesanges,deren man sonst nicht leicht habhaft werden kann, phono-graphisch zu verwerten: So ließ ich am 6. August Mary Duffyaus Baltoney in der Grafschaft Donegal, 28 Jahre alt, inden Phonographen singen: ihr Dialekt ist Ulster- Irisch. DerSekretär der, Gaelic League' Mr. Fionan Mac Coluim hatte mirdie Dame für den Phonographen empfohlen. Sie spricht Irischals Muttersprache, aber auch gut Englisch. Auf Pl. 702 sinddie erste und ein Teil der zweiten Strophe eines bisher nochnicht gedruckten Volksliedes aus der Gegend von Clogha-neely in der Grafschaft Donegal festgehalten. Es wird darindie Begegnung eines Burschen, der eine Kuh treibt, mit einemschönen Mädchen auf dem Gipfel eines Berges geschildert.Hugh Duffey, Organisator der, Gaelic League', der Bruderder Phonographierten, schrieb den Text nieder und lieferte mirauch die englische Übersetzung. Der Dialekt ist Ulster- Irisch.
Herr Dr. Douglas Hyde, Präsident der, Gaelic League',verschaffte mir einen Repräsentanten des Aran- Dialektes inder Person des 19 jährigen John O'Brian aus Inishmaan,einer der Aran- Inseln. Professor Dr. Rudolf Much in Wienhatte mich auf diese Mundart besonders aufmerksam gemacht.Pl. 703 ist von John O'Brian, der bis zu seinem 7. Jahre nurIrisch gesprochen hat, dann von da ab Englisch in der Schulegelernt hat, es aber erst seit 3 Jahren so weit beherrscht, daßer es fließend sprechen kann. Inhalt der Platte: Alte allegori-sche Erzählung, die der Phonographierte vom vielen Erzählen-hören auswendig kann, die aber in etwas anderer Fassung bereitsgedruckt sein soll. Als Besitzerin eines in ewigen Sonnenscheingebadeten Landes( gemeint ist Irland) wird hier ein wunder-schönes Mädchen geschildert. Ein dem Mädchen benachbarterKönig herrscht über ein in ewigen Nebel getauchtes Reich( ge-meint ist England). Er will drum das Besitztum seiner Nach-barin erobern. Die Erzählung schließt mit der Aufforderung,dem bedrängten Mädchen rasch zu Hilfe zu kommen. Diese