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Bevölkerung mit dem Wasser spricht am deutlichsten der Umstand, daß sich selbst die Altennicht erinnern, daß jemand ertrunken wäre, auch Kinder nicht.
Ebenso alt, wenn nicht älter, ist das Haus( Fig. 11, vergl. auch Grundriß Fig. 17)des Joso Šokić in Gornja Dolina. Das ursprüngliche Haus soll auf neun 1-10 m hohen unge-schälten Pfählen gestanden sein, und zwar in drei Reihen und mit zwei niedrigeren undschwächeren Pfählen für das Feuerherd gestell. Heute ist die Zahl der Pfähle eine größere,und zwar einesteils infolge der vorgenommenen Verlängerung
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Fig. 17. Grundriß des Gehöftesdes Joso Sokić in Gornja Dolina.
des Hauses, andererseits durch Unterpölzung und infolge derZufügung der vier langen äußeren Stützpfähle. Auf denPfählen liegen die Kopfschwellen, mit den nötigen Keilenunterhalb, und gleich darauf die 24 cm hohen und hoch-kantig gelegten Podumente, welche mittels einfacher Über-plattung verbunden sind. Die Wände bestehen aus elf Rund-hölzern( für die Stube aus Eschenholz und für die Kuća ausSchwarzerle); diese sind nur auf der Außenseite der Stuben-wände roh abgeschwartelt und gehen an die vertikalenStänder in Nut. Das Dach pod klin", besteht aus vierPaaren von Dachsparren aus Rundhölzern mit ebensolchenPfetten( drei Stück auf jeder Seite und eine Firstpfette) undzwei Reihen langer, mittels starker Holznägel eingehängterSpaltbretter. Auf dem First ist eine Firstkappe vorhanden,die Dachgiebel sind verschalt.
Die Stube ist von der Kuća mittels einer eingesetzten Wand mitten durch dieFeuerstelle abgetrennt, so daß die eine Hälfte des Feuerherdes in der Kuća und dieandere unter dem Kamin und Ofen in der Stube zu stehen kommt. Heute steht nur nochder Kamin( kegelstutzförmig, von einfachster Form, aus Lehmziegeln) und ein eisernerBlechofen, weil der ursprüngliche Kachelofen aus Lehm infolge des Hochwassers imJahre 1905 aufgeweicht wurde und in Trümmer ging.
Dieses Haus soll ursprünglich einzellig gewesen und erst nachträglich abgeteiltworden sein, und zwar in zwei ungleiche Teile. Die ganze Länge des Hauses betrugdamals 4.50 m, wovon nach der Trennung 1-40 m auf die Kuća, das übrige( zirka 3 m)auf die Stube entfiel. Es ist kaum denkbar, daß man sich in so einem kleinen Raume,als der sich die Kuća nach der Trennung präsentierte, bewegen konnte, namentlich woviel Kinder sind wie in diesem Fall und da der Kuća im täglichen Leben eine vielgrößere Bedeutung zufällt als der Stube. Man war daher gezwungen, sich auf irgendeineWeise zu helfen und entschloß sich, die Kuća zu verlängern, und zwar gerade um so viel,als sie lang war. Es wurden demgemäß drei Pfähle in einer Entfernung von 1.20 m vorder vorderen Reihe eingegraben, die Podumente angestückelt( und zwar durch einfacheÜberplattung) und mit einem langen Holznagel befestigt. Die Kapphölzer wurden beidieser Gelegenheit ganz ausgewechselt. Die horizontale Verschalung der angestücktenWand unterscheidet sich dadurch, daß die Hölzer bereits von beiden Seiten roh abge-sch wartelt sind. Bei dieser Gelegenheit hat man auch die vier äußeren Pfahlstützen( pobočnici") aufgestellt. Der mittlere Ständer scheint nicht ganz gepaßt zu haben,weil er zu schmal war, aber in Ermanglung eines besseren wurde er trotzdemgenommen. Damit der feblende Teil halbwegs ersetzt werde, half man sich in der Weise,daß man durch Befestigung je zwei schmaler Hölzer(„ bimije") zu beiden Seiten desStänders eine Art Notnut als Lager für die Hölzer der Verschalung herstellte. SolcheNotbehelfe sieht man oft in Dolina an den Häusern und Zgrade. Das Haus ist 2.95 mbreit. Die aus aneinandergereihten Brettern bestehende Stubendecke wird von vier Bund-trämen getragen. Auf der Ost- und Südseite der Stube sind kleine 23x27 cm breite Lukenin der Wand eingeschnitten. Die Stube ist kaum 1.50 cm hoch, ihre Wände sind mitTonerde verschmiert.
Gegen die Regel hat dieses Haus nur eine Tür und die auf der einen Schmalseite,nahe der Wand; dieser gegenüber befindet sich auch die Stubentür. Daß hier gerade