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Fruchtbarkeit des Bodens noch sehr weit zurückgeblieben. Dies istleicht begreiflich, denn es geschieht nicht selten, daß zwei, drei Jahrehintereinander den Bewohnern durch unerwartete Überflutungen imHerbst die ganze Frucht vom Ackerfelde weggeschwemmt wird. An-gebaut wird beinahe ausschließlich Kukuruz.
Daß es in dieser fruchtbaren Ebene auch an Waldschätzen nichtgefehlt hat, beweisen die unzähligen Überreste ehemaliger Urwälder,welchen wir auf Schritt und Tritt namentlich in der Umgebung vonDolina begegnen.
Mačkovac
Svišćaci
Glavičica
Mlinisce
Duge kuće
Dresnik
Pridovi
Misce
Ljupina
Dolina
Kaliġjan
( 93)
Kaligjan
OSORNA FL.
Greda
SAVE
23
Timene
Silanac bara
Vrguzanci
( zu Gornja Dolina)
Gornja
Prah Pfahlbglib
Dolina
Bubeljak
Pogorilo
Bos. Orubica
Dolnja
Matura P
元
Jariant
Fig. 3. Kartenskizze mit Flureinteilung bei D. Dolina( Bezirk Bosnisch- Gradiška).
Široki poloj
Hier konnten sich diese auch am längsten halten, weil dieseGegend, wie wir spätersehen werden, beinahe durch vollezwei Jahrtausende öde und verlassen darniederlag. Aber selbst aufslawonischer Seite bedeckten die Urwälder noch im Jahre 1752 diePosavina und die zu ihr abfallenden Ausläufer der südlichen Kalk-alpen in einer solchen Ausdehnung, daß zur Anlegung von Neu-Gradiška ein ganzer Wald und zur größeren Landessicherheit gegendas damalige Räuberunwesen die Urforste an der Lonjica und Oštrilugausgehauen werden mußten.¹)
Das Waldland überwiegt in Dolina heute noch um ein Be-deutendes das Ackerland. Doch wurden die wertvollsten Urwälder1) Fr. Vaniček:„ Spezialgeschichte der Militärgrenze." Wien 1875. III. S. 605.