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Volkskundler in der Deutschen Demokratischen Republik heute : nach den Unterlagen des bio-bibliographischen Lexikons der Volkskundler im deutschsprachigen Raum des Instituts für Gegenwartsvolkskunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Entstehung
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8012 Dresden, Albertinum, Postfach 450( dienstl.); DDR- 8101Oberwartha, Liebknechtstr. 41( priv.).

Geb. 17.5.1928 in Oberwartha/ Kreis Dresden. Von 1947 bis 1950Studium der Germanistik( bei Adolf Spamer) und Psychologie ander Technischen Hochschule Dresden, 1950-1952 Studium der Ger-manistik an der Karl Marx- Universität Leipzig, 1957 promoviert ander Technischen Hochschule Dresden.

Von 1946 bis 1947 Neulehrer für Geschichte, 1950-1952 Inspekteurfür Volkskunde im Landesamt für Volkskunde und DenkmalpflegeDresden, 1952-1956 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralhausfür Volkskunst Leipzig, 1953-1957 wissenschaftlicher Aspirant ander Technischen Hochschule Dresden, 1956-1957 Direktor desHauses für erzgebirgische Volkskunst Schneeberg, 1957-1967 Di-rektor des Staatlichen Museums für Volkskunst Dresden. Seit 1968Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 1984Obermuseumsrat.

Gastdozent für Ethnographie an der Humboldt- Universität zuBerlin; 1973 Honorarprofessor für marxisitisch- leninistischeKulturtheorie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.Seit 1946 Führung der Ortschronik von Oberwartha und Orts-gruppenvorsitzender im Kulturbund; Mitglied des Nationalen Rateszur Pflege des Kulturerbes; seit 1957 Mitglied der Bezirksleitungdes Kulturbundes der DDR; seit 1967 Vorstandsmitglied des Ratesfür Museumswesen beim Ministerium für Kultur der DDR; seit1968 Mitglied des Rates beim Minister für Kultur der DDR; seit1971 Mitglied des Nationalkomitees für Kunstgeschichte der DDR;seit 1973 Vizepräsident des Nationalen Museumsrates der DDR fürICOM; seit 1976 Mitglied des Zentralen Fachausschusses Volks-kunde beim Präsidialrat des Kulturbundes der DDR; seit 1977Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates am FolklorezentrumSchneeberg; seit 1978 Mitglied des Albert Schweitzer Komitees derDDR; 1979 Mitglied des Bezirksvorstandes der Gesellschaft fürHeimatgeschichte; seit 1983 Vorsitzender im Rat der Muse-umsdirektoren der Stadt Dresden; seit 1988 Mitglied des National-komitees der DDR für die Weltdekade der kulturellen Entwicklungder UNO/ UNESCO; seit 1988 Korrespondierendes Mitglied desÖsterreichischen Vereins für Volkskunde.

1971 Dürer- Ehrung; 1972 Cranach- Ehrung; 1976 Ehrennadel derNationalen Front in Silber und Gold; 1976 Martin Andersen Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden; 1978 Semper- Ehrung; Vater-