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> Soone at Easter comet, Alleluja!
With butter, cheese and a tansey."
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Das engl. tansey oder( 1633) tansay, mittelengl. tansy hatnatürlich zu Tanz keine etymologische Beziehung, sondern zumbitteren Rainfarnkraut( ahd. reine fano am Rain wachsendesfahnenartiges Kraut, tanacetum vulgare= Kraftkraut*) Kluge, 105;Mannhardt, Waldkult, 476), das heißt es ist ein österlicher, beziehungs-weise Frühjahrs- Kräuterkuchen, welcher Lebenskraft, namentlichden auf der Osterwiese tanzenden jungen Leuten, geben sollte. 1740wurde derselbe als» lip- loved- tansey prepared by Nancy« bezeichnet;mit diesen tansey- cakes und mit dem Tanzen( dancing oder walking)lösten die jungen Burschen ihre Schuhe und Schuhschnallen wiederaus, welche ihnen von den jungen Mädchen ausgezogen wordenwaren. Dieses absichtliche Barfußlaufen( germ. walkan= sichhüpfend bewegen) über die im frischen Grün prangende Osterwiesesymbolisierte den ehemaligen nackten Kultreigen,**) aber auch denFruchtbarkeitszweck, wie dies auch beim Wälzen der entblößtenMädchen auf dem Getreideacker anzunehmen ist; die Vegetations-kraft der Erde im Frühjahr sollte auf die sich liebende Jugend über-gehen. Für den Eschwachs und für die Fruchtbarkeit***) verzehrteman dann den Festkuchen; daher heißt es in den Weistümern( Untermosel):» der meier soll zu den ostern bringen ghen Esch einwastel oder osterkuchen«( Heyne, D. Hausaltert., II, 276). DieserWastel( ahd. castel, mhd.: gâstel, franz.: gasteau, gâteau) war eindreieckiger Osterkuchen, vielleicht ähnlich der ital. Pinza. Auch diealten Griechen hatten einen solchen Tanzkuchen beim Bacchus-reigen, den sie mixóxλtoç nannten= placentae Syracusanae genus( Lobeck,Aglaophamus 1074); einen solchen Tanzkuchen( auf Pfingsten) habenauch die polnischen Masurek( Masuren in Ostpreußen), von denender Mazurkatanz benannt ist, daher dieses Eiergebäck auch>> Mazurka kuchen« heißt( Sonntagsbeilage zu Nr. 135 der BarmerZeitung vom 10. Juni 1905). Über die thüringischen» Mützenflecke«<beim Osterwettlauf der Mädchen haben wir schon oben gesprochen( vergl. Hochzeitsbuch von J. v. Düringsfeld, 1871, S. 161).
*) Chrysanthemum tanacetum K. war ein uraltes antidämonisches Wurmmittel,das beim Sonnenwendfeste als sogenannte Gürtler von den Frauen am Schoß getragenwurde( vergl. auch Fonahn, Orm og Ormmidler, S. 19).
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**) Dazu gehört auch das alte Tanzlied Grünes Gras unter meinen Füßen"( Hessen) Böhme Kinderl., 482 ff.,( englisch- amerik.)
Walking on the green gras
Walking side by side,
Walking with a pretty girl
She shall be my bride.
( Blätter f. hess. Volksk., III, 192).
***) Über die Herstellung der Liebeskrapfen und Liebeskuchen wird spätereinmal zu berichten sich die Gelegenheit geben. Ähnliche Gebräuche s. Z. f. rhein. V. K.,1906, S. 62, und Peters: Aus pharmaceutischer Vorzeit, I., 258.