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Wir sahen in einem Raume ein ganzes Lager von Tabakblättern, wie siezum größten Teil aus Amerika, zu einem geringen Teil aus Ungarn importiertwerden. Dann geht es an Bottichen vorbei, in denen den Blättern ihr allzugroßer Feuchtigkeitsgehalt ausgelaugt wird; an anderen Stellen erblicken wirdie bereits ausgetrockneten Blätter einem feinen Zerstäuber ausgesetzt, der dieBlätter durch Anfeuchten mit einem Wasserstrahl vor allzu großem Austrocknenbewahren muß. Dann folgen Schneidemaschinen, dann kaffeemühlartige Gebilde,die den zum Schnupfen bestimmten Tabak ganz fein zermahlen. Diese Massenwerden nun bei Beobachtung ganz genau vorgeschriebener Temperaturen ingroßen Räumen bis an die Decke aufgestapelt und der Fermentation überlassen.So wird das dem Schnupftabak eigentümliche Aroma erzielt. Dort, wo der
Die Pointe du Raz.
( Nach einer photographischen Aufnahme von Dr. R. Trebitsch.)
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Kautabak hergestellt wird, sehen wir, daß die bereits zerschnittenen Blätter demaus ihnen früher extrahierten Safte neuerdings ausgefeßt und dann in Maschinengebracht werden, die ähnlich den in der Wurstfabrikation verwendeten die unsallen wohlbekannte Wurstform des Kautabaks herstellen. Das Zusehen von Saftist darin begründet, daß der Kautabak eben im Gegensaze zu den anderenTabaksorten einen reichlicheren Flüssigkeitsgehalt haben muß. In der Zigarren-abteilung, wo nur Frauen arbeiten, sehen wir, wie diese die bereits zugeschnittenenBlätter zusammenlegen und in Holzformen bringen, wo sie viele Stunden langliegen bleiben. Schließlich wird die Holzform geöffnet und der nun nahezufertigen Zigarre mittels Tabaksaftes und etwas Stärkekleisters das Deckblatt,einer feineren Tabaksorte angehörend, aufgeklebt und so ist dieses Genußmittelvollendet und kann seiner Bestimmung übergeben werden.
Ein Ausflug von der Dauer eines halben Tages brachte mich von Morlaixnach dem kleinen unweit des Meeres gelegenen 8000 Einwohner zählenden Städt-