Aran,
heiligen Ende us, der auf der I n s e lwestlich von Irland lebte und dort im Jahre 524 starb, erfahren
wir in den„ Acta
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Boll and us
Sanctorum
".( neraus
gegeben von
Antwerpen, 1668, im Band 21. mart. 268 B:
Es waren nämlich in jenen Gegenden um die damalige Zeit eine Artvon Schiffen gebräuchlich, aus Ruten zusammengesetzt und mitbedeckt, welche in der schottischen Spra-
Och sen häuten
che
Curr a c
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h genannt werden.
Der britische Mönch Gild a S sapiens( 504-570),der die hier in Betracht kommenden Verhältnisse wohl aus eigenerAnschauung kannte, schreibt in seinem Werke
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De
Excidi o
e t con guestu Britannia e( üher die Verwüstungund Eroberung Britanniens) in I. 45: Es erheben sich wetteiferndvon ihren Coracles( Curucis), auf denen sie überdas Titicatal gefahren sind
ren der
die hässlichen Scha-
Picten und Scoten". Es handelt sich hier um Einfälle derPicten und Scoten in England, Ereignisse, die sich seit dem vierten.Jahrhundert des öftern wiederholten und die wohl auch dem Titeldes Werkes zugrundeliegen. An dieser Stelle taucht zum erstenmalein der Literatur das Wort Coracle in seiner lateinischen Form_curucis" auf.
In der„ Vita
Columbae" von Adam nanus( Columban's Nachfolger, gestorben 704) findet sich auch eine hie-hergehörige Nachricht. Columban lebte als Abt auf der schottischenInsel Jona gegen Ende des sechsten Jahrhunderts. In dem Werkeheisst es in Bd. 2, 45, S. 176:„ Sie( nämlich die Scoten) nahmensich vor, die Hölzer der Wälder in Kähnen und Ex Coracles( cu ruci s) über das Meer zu schiffen."
Aus dieser Stelle geht hervor, dass die alten Britannen1)ausser den Coracles auch noch Holzkähne hatten. Nach L. Banwell
dienten die Coracles bloss friedlichen Zwecken, während die höl-zernen Boote im Kriege verwendet wurden.
1) The ancient British Canoe, S. 59.