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, Was tut ihr, ihr Toren! Bringt ein Beil!" Sodann zer-schlug er mit eigener Hand und gar leicht den Mar-mor, so daß der Knabe von neuem dem Leben geschenkt
war.
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Derselbe Erklärer der Komödie bringt weiter gelegent-lich der Erwähnung Giottos 68 folgendes Geschichtchen an:Als Giotto noch in jungen Jahren in Padua eineKapelle bemalte, die an der Stelle errichtet worden war,wo einst das Theater oder die Arena gestanden hatte, kamDante hin, und Giotto nahm ihn ehrenvoll auf und führteihn in sein Haus. Da Dante dort seine Kinder sah, diesehr häßlich und, um es herauszusagen, ihrem Vaterdurchaus ähnlich waren, sagte er zu diesem: ,, Ich binbaß erstaunt, trefflicher Meister, daß Ihr, der Ihr, wie esheißt, in der Malerkunst nicht Euersgleichen habt, andereso schön, die Euern aber so häßlich bildet." Lächelnd ant-wortete Giotto unverzüglich: ,, Die Malerei betreibe ichbei Tag, die Bildnerei bei Nacht." Diese Antwort gefielDante ausgezeichnet, nicht weil sie ihm neu gewesensie findet sich bei Makrobius in den Saturnaliensondern weil sie ihm dem Witze des Mannes ent-sprungen zu sein schien. 69
wäre
,
Da Benvenuto selber das Vorbild angibt, so brauchenwir bei diesem Apophthegma nicht weiter zu verweilen. 70Hübscher noch ist eine andere Schnurre Benvenutos,bei der, unmittelbar wenigstens, keine Reminiszenz andas klassische Altertum mitspielte:
Als Dante in Verona mit einigen ehrengeachtetenMännern speist, fragt ihn ein Neugieriger: ,, Wie kommtes, hochgelehrter Herr, daß sich die Menschen, nachdemsie einen Schiffbruch erlitten haben, wieder einschiffen,daß die Frauen, wenn sie einmal niedergekommen sind,wieder empfangen wollen und daß die vielen TausendeArmer nicht die wenigen Reichen umbringen?" Dante,der sich in seiner hohen Klugheit scheut, bei den wenigerverständigen Tischgenossen ein Mißverständnis hervor-zurufen, verzichtet auf die Beantwortung und sagte:
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