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Erzählungen in Kirchhofs Wendunmuth( II, 39 u. 40) zu-sammen unserer Geschichte. Sie werden an König Lud-wig XI. von Frankreich angeknüpft und berichten bis zurDemütigung des Ehrgeizigen ähnlich wie das GrimmscheMärchen. Der Mordanschlag auf den Bruder und dieEpisode vom fahrenden Schüler fehlt.
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Von den Schwänken des Hans Sachs kommen zweials Vorlagen in Betracht: Ursprung der Affen')= II, 61.Das junggeglühte Männlein und: Der dewffel hat diegais erschaffen, hat in dewffel augen eingeseczt 2) II, 62.Des Herrn und des Teufels Getier. Hans Sachserzählt die erste Geschichte, um die Frage nach demUrsprung der Affen zu beantworten; das schwankhafteElement der Erzählung liegt ihm näher als die märchen-hafte Verjüngung des alten Mannes.- Der Herr hateinen alten Bettler im Feuer zu einem jungen Menschenumgeschmiedet. Der Schmied versucht dasselbe Experimentan seiner alten Schwiegermutter, es gerät aber höchstübel. Völlig ungestaltet kommt die Alte aus dem Löschtrogheraus. Die beiden schwangeren Frauen im Hause sindüber ihren Anblick so entsetzt, dass sie noch in derselbenNacht zwei Kinder in Affengestalt gebären: die Urelterndes Affengeschlechts. Der Schluss warnt Schwangerevor schreckhaften Überraschungen. Bei Grimm fehlt Ein-
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gang und Schluss, alles übrige ist beibehalten. Eine ganzeReihe von Archaismen wurde von den Brüdern bei ihrerVorliebe für altertümliche Sprache in die Bearbeitungherübergenommen. Vor Hans Sachs ist der Schwankbereits von Hans Folz in rohen Knittelversen behandelt.worden 3); die Moral, die ähnliche Gedanken wie bei Hans.Sachs enthält, ist noch weit ausführlicher.
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Das Märchen Des Herrn und des Teufels Getier"handelt von dem Streit zwischen Gott und dem Teufel.Dieser hatte die Ziegen erschaffen; da sie aber den zarten
1) Schwänke und Fabeln d. H. Sachs ed. Goetze II, 290.
2) Schwänke und Fabeln d. H. Sachs ed. Goetze I, 172.3) Haupts Zs. VIII, 537 ff.
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