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Trebitsch.
lokale Perücken getragen werden oder wo die Haare zu einemKnoten aufgebunden werden, endlich den so häufigen Haar-ausfall unter einem beständig getragenen Bracherium, sei es,daß diese Schädlichkeiten direkt wirkend eine Druckatrophieder Haarpapillen erzeugen, sei es, daß sie die Entstehung derSeborrhoe befördern[ Brocq( 2)] hieher zu rechnen. Auch dievon Hallopeau( 4) zuerst beobachtete, in letzter Zeit vonWolters( 6) ausführlich beschriebene Trichotillomanie gehörthieher. Von allen diesen Formen unterscheidetsich aber die Alopecia groenlandica dadurch, daßsie einen bleibenden Zustand darstellt und daßsie eine ganz gesetzmäßige Lokalisation einhält.
Daß wir diese Erkrankung niemals bei Frauenzivilisierter Länder, bei welchen doch oft ähn-liche durch die Frisur bedingte Schädlichkeitenein wirken, beobachten, liegt wohl hauptsächlichdaran, daß die stets wechselnde Mode immerwieder andere Partien der Kopfhaut unter denSchädlichkeiten der Frisur leiden läßt, währenddie Konstanz derselben in Grönland und die Ein-wirkung derselben bereits vor der Zeit der Puber-tät einen irreparablen Schaden herbeiführen.Dies geht besonders deutlich aus unserer Beobachtung desFalles von Fig. 3 hervor, bei welchem die Affektion bestand,trotzdem die Patientin bereits seit 20 Jahren die europäischeHaartracht trug.
II. Die Mongolenflecke( ,, blaue Geburtsflecke").
Diese eigentümliche Pigmentanomalie konnte ich auch beiden Eskimos Glossary ::: show glossary-entry Eskimos in Westgrönland beobachten. Ich will hiernur deshalb darauf eingehen, weil dieses Thema in der deutschendermatologischen Literatur nur wenig berücksichtigt erscheint.Bei den Grönländern wurden diese Pigmentflecke bereits vonmehreren Beobachtern vor mir beschrieben. Es gelang mir aber,einige diesen dabei zugestoßene Irrtümer richtig zu stellen.
Die Ergebnisse meiner Untersuchungen, dieich bereits im Archiv für Anthropologie( 24) nieder-