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Par. X. Cap. VIII, 3. 4.
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Feld nicht ihm( dem Aegypter) gehörte, wie es hier heisst: ,, deinganzes Gebiet" d. i. dein Gebiet, aber nicht das der anderen.
V. 3. Und sie sollen aufsteigen und kommen in dein
Haus.
R. Jehuda bar Schallum sagte: Die Bevorzugtesten unter ihnen( den Fröschen) werden in deinem Hause sein. Gewöhnlich wennein König in eine Stadt einzieht, so weist ihm jeder eine Wohnungnach seiner Ehre an, der König aber wohnt in seinem Palaste aufeiner Ebene. Und warum heisst es hier:„ ,, Sie werden aufsteigenund in dein Haus kommen?" Der Sinn ist: Die Bevorzugtestenunter ihnen waren im Hause Pharaos.
und in deine Oefen und deine Backtröge.
Wenn nämlich die Aegypterin den Teig zubereitete und denOfen geheizt hatte, da kamen die Frösche, drangen in den Teig,assen denselben, dann fuhren sie in den Ofen, kühlten ihn undblieben am Brote hängen. Das wollen die Worte sagen:„ Indeine Oefen" u. s. w. Wann ist denn die rechte Zeit, dass einTeig in den Ofen gebracht wird? Wenn dieser geheizt ist. Vonden Fröschen haben Chananja, Mischael und Asarja den Schluss Kalwe-chomer gezogen: Wenn schon sie in den Gluthofen gestiegen sind u. s. w.Was heisst das: ,, Und der Fluss soll wimmeln von Fröschen?"Gott sprach zu ihm( Pharao): Du hast gesagt: ,, Mein ist der Fluss",nun will ich dir zeigen, ob er mein oder dein ist; denn die Plagekommt von mir über ihn, ich beschliesse über ihn und er wirdFrösche heraufsteigen lassen. Sowie ich im Anfange über dieWasser beschlossen und gesprochen habe: Die Wasser sollen wim-meln und sie haben mein Geheiss gethan, so wird auch der Flussmeinem Geheisse folgen.
V. 4. Und über dich und dein Volk.
Weil Pharao mit der Sünde anfing, wie es heisst: ,, Er sprachzu seinem Volke" u. s. w., so machte auch die Plage mit ihm denAnfang, wie es heisst: ,, über dich", und dann:„ über dein Volk",und hernach: ,, über alle deine Knechte".
R. Acha sagte: Weil es hier heisst: ,, Und über dich", dassist ein Beweis, dass, als er Wasser trank und ein Tropfen aufsein Herz fiel, aus diesem ein Frosch und daselbst gespaltenwurde. R. Jochanan sagte: Ueberall wo Staub war und einWassertropfen darauf kam, wurde er zu einem Frosch. Chiskia barRabbi sagte: Nach dieser Meinung wären die Häuser der Grossen,die aus Marmor und Quadersteinen gemacht waren, nicht heimge-sucht worden? Allein daraus geht hervor, dass der Frosch aus derTiefe emporstieg und zu dem Marmor sprach: Mache mir Platz,ich will heraufsteigen und den Willen meines Schöpfers ausführen.Da spaltete sich der Marmor und er stieg herauf und nahm ihreverborgensten Winkel in Besitz und kehrte sie um, wie es heisstPs. 78, 45:„ Und Frösche, die verdarben sie" vgl. Lev. 22, 25.