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ansteigt.
Tritt man so vom Süden ein, so genießt man vor dendie nördlichen Zufahrtswege benützenden Reisenden denVorzug, sofort in eine ungemein eigenartige Welt zu ge-raten. Die Grenzstation Gabela ist reinlich und nett ge-halten, sehr im Gegensatze zu Metković, so daß man schondaran ein anderes Verwaltungsgebiet zu erkennen glaubt.Bald darauf folgt die Station Čapljina mit einem weit-läufigen ärarischen Tabakmagazin, das mir( wie späteralle unter der Verwaltung der bosnischen Tabakregie ste-henden Siedlungen) den Eindruck einer wirklichen Kultur-oase macht.
Auf den Feldern und Weiden bleiben wanderndeFrauen und Hirtinnen in wunderbarer schwarzweißer Trachtstehen, die meisten von ihnen, auch die schreitenden, denSpinnrocken im Arm.
Fruchtbares gut bebautes Land wechselt mit schlech-ter Buschweide.
Links an einem Abhange, voll von hellgrünen Granat-stauden und braunbeerigem Wachholder, zeigt sich daserste ganz eigenartige Haus eines moslimischen Grundherrnmit hohem, schön dimensioniertom Dach, weiten Fenster-öffnungen, vorspringendem Obergeschoß und einer Veranda( bei Kručevići). Die deutsche Heimatschutz- Bewegungkommt einem bei seinem Anblick sofort in den Sinn.
Mostar. Von außen und von ferne ein ungemein eigen-artiges Städtebild. Im Innern kommt der Wiener und PesterBaumeister schon zu seinem Rechte.
Sobald man das Weichbild der Stadt verläßt, wird