hen. Auch für den funktional ge-stalteten Henkeltopf aus Irden-ware mit der innenseitigen Gla-sur und der gelummelten ungla-sierten Außenseite gab es nachder Schadensbindung mit einemEisendraht weitere Verwendungs-möglichkeiten im Haushalt.
Im Raum
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Stoffhose
Textil, Knöpfe aus verschiedenenMaterialien; geflickt
Mondsee, Oberösterreich; um 1830ÖMV/ 32.935
In der Biedermeierzeit entwi-ckelte sich im bürgerlichen Mi-lieu eine spezielle Herrenmodemit einer langen Hose mit hoch-gezogenem Bund, an dem man Ho-senträger befestigte. Im( klein-)städtischen Raum waren auf-fallende Stoffmuster in Mode.Die braune Hose mit zwei ein-gearbeiteten Taschen und einemHosenlatz hat ein auffallendesKaromuster. Zahlreiche Risse be-zeugen, dass sie intensiv ge-tragen wurde. Der durchgewetzteHosenboden weist auf die sitzen-de Tätigkeit ihres Trägers undwurde durch einen großen Stoff-fleck repariert. Damit verlor dieHose zwar ihren Repräsentations-charakter, konnte jeoch weitergetragen werden.
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Jeans
Baumwolle; händisch und
mit der Nähmaschine geflicktUSA; 1970ÖMV/ 89.810
Jeans haben ihren Ursprung inder Arbeitskleidung der ameri-kanischen Bevölkerung. Seit den1950er Jahren wurden sie auchin Europa immer beliebter undsie beherrschen die Modewelt bisheute. Diese Jeans war ein Mit-bringsel von einer Reise nachNew York. Der Vater schenkte sieseinem 13- jährigen Sohn, der sieab dann nahezu immer trug. Fürden jungen Mann wurde die Jeanszum Symbol für einen ganzen Le-bensabschnitt zwischen Aben-teuer, Sport, Partys, Liebe undAufbegehren. Die anfallenden Re-paraturen wurden vom Verwenderselbst gemacht, der dafür vonseiner Großmutter das Nähen aufder Maschine erlernte. Zum Aus-bessern wurde wieder Jeansstoffverwendet. Es gibt kaum eineStelle, die nicht geflickt ist,an manchen Stellen sind sogardie reparierten Stellen geflickt,was dem Stück nicht nur seineSteifheit verleiht, sondern auchseine Unverwechselbarkeit.