HISTORISCHES AUS DEMÖSTERREICHISCHEN MUSEUM FÜR
VOLKSKUNDE
Auswahl und Text:Dr. Gudrun Hempel
Altes Beleuchtungsgerät
" Geanmaul" aus Ton, gebrannt und geschwärzt.
Mittelalterlicher Kienspanleuchter in Form eines Kopfes mit schlitzförmigem Mund, in den derKienspan nach beliebiger Richtung eingesteckt werden kann. O.N.
Kienspanleuchter aus Schmiedeeisen, 18. Jh.
Dreifuẞgestell mit zangenförmiger Klemmvorrichtung und aufgehängtem Gewicht. 55.020
Talglampe aus Zinn, um 1800.
Stehleuchter mit hohem Schaft und halbkugelförmiger Talgschale, die zur Hälfte mit einer Platte inder Form eines Halbmondgesichtes abgedeckt ist. Dochtauflage und Henkel aus Eisenblech.55.587
Laterne aus Eisenblech, 19. Jh.
Zylindrisches Lichthäuschen mit Kegeldach.Die Wandung ornamental von Meißelschlitzendurchbrochen, auf der Bodenmitte Kerzen-tülle. 55.874
Überall dort, wo die offene Flamme einenSchutz erforderte, waren Laternen unentbehr-lich. Die kleinen windgeschützten Lichthäus-chen gehörten zur Hausbeleuchtung, manbrauchte sie in der Dunkelheit beim Herum-gehen im Hof, im Keller und Stall; dem nächt-lichen Straßenbenützer waren sie lange Zeitein unentbehrlicher Begleiter.
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