Druckschrift 
Take away : Genuss ohne Müll : 2.7.-29.9.2019
Entstehung
Wien [2019]
Einzelbild herunterladen
 

6

Doppelgefäß mit Tragering und DeckelnBinderware aus Holz mit Kerbschnitzereiverziert

Kosów( Ukraine); um 1900ÖMV/ 26.721

7

Doppeltöpfe mit Henkel und DeckelnGlasierte KeramikSopron( Ungarn); um 1890NHM/ 53.774

Das Essen wurde zur Feldarbeit in der Frühmitgenommen oder frisch gekocht zu Mit-tag von daheim nachgebracht. Zwillingsge-fäße für unterschiedliche Speisen werdenauch als Paarhäfen bezeichnet.

Menagereindl

Emailliertes Metallgeschirr mitGummidichtung

Wien; 3. Viertel 20. JahrhundertÖMV/ 88.855

Durch den im Deckel eingelegten Gum-miring können die Speisen auslaufsichertransportiert werden. Am Arbeitsplatz stell-te man den Behälter in einen wasserge-füllten Topf, das Wasserbad. Wird diesererhitzt, werden dabei die Speisen im Trans-portgeschirr gleichmäßig und schonend er-wärmt.

Mittlere Vitrine

Beim Konsum von Speisen und Getränken inkurz genutzen Verpackungen fallen täglichgroße Mengen an dauerhaftem Plastikmüllan. Gedankenlos wird dieser meist nichtsorgfältig entsorgt und kann so in die Naturgelangen und dort zur Gefahr für Lebewe-sen werden. Durch den Zerfall von Plastik-müll wird unserer Umwelt durch Mikro- undNanoplastikteilchen geschadet. Darüberhin-aus werden im Kunststoff enthaltene Schad-stoffe freigesetzt.

Recyclebare oder kompostierbareTake away Behältnisse und Bestecke sindnur dann umweltfreundlicher, wenn siesachgerecht entsorgt werden. Im alltäg-lichen Gebrauch zeigt sich, dass diesemeist im Restmüll landen und nicht imPlastik- oder Biomüll. Gründe dafür sind,dass selten Behältnisse zur Trennung ver-fügbar sind und es keine einheitliche Kenn-zeichnung gibt. Deshalb sind sie für Laienweder leicht noch eindeutig erkennbar.

LO

5